Brandenburg kürzt Beamtenstellen – doch Bildung und Sicherheit bleiben verschont

Beatrix Fiebig
Beatrix Fiebig
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Ein Plakat mit einem schmalen schwarzen Rand und fetter, schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, das "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Steuern noch weiter f├╝r Reich und gro├če Unternehmen senken." zeigt.Beatrix Fiebig

Woidke zur Austerit├Ąt: "Wir fangen bei uns an" - Brandenburg kürzt Beamtenstellen – doch Bildung und Sicherheit bleiben verschont

Brandenburg hat Pläne vorgestellt, die Ausgaben im öffentlichen Dienst durch einen Abbau von Beamtenstellen zu senken. Ministerpräsident Dietmar Woidke kündigte die Sparmaßnahmen an, um die steigenden Haushaltsdefizite in den Griff zu bekommen. Das Land strebt an, die Personalkosten langfristig um fünf Prozent zu reduzieren – Kernbereiche der Staatsverwaltung sollen davon jedoch unberührt bleiben.

Die Kürzungen erfolgen vor dem Hintergrund prognostizierter Fehlbeträge von 3,4 Milliarden Euro im Jahr 2027 und 3,3 Milliarden Euro im Jahr 2028. Um gegenzusteuern, wird die Landesregierung den Beamtenstatus auf unverzichtbare Staatsaufgaben beschränken, etwa in den Bereichen Polizei, Justiz und Steuerverwaltung. Lehrer behalten zwar ihre Anwartschaft auf Verbeamtung, in anderen Bereichen könnte es jedoch zu Einschnitten kommen.

Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht eine schrittweise Senkung der Personalkosten bei gleichzeitiger Absicherung zentraler Funktionen. Konkrete Zahlen, wie viele Stellen im öffentlichen Dienst betroffen sein könnten, wurden bisher nicht genannt. Von den Kürzungen ausgenommen bleiben Kernbereiche wie Bildung und Sicherheit.

Mit dem Sparkurs will Brandenburg seine Finanzen konsolidieren, indem die Zahl der Beamten verringert wird. Die Personalkosten sollen um fünf Prozent sinken, während essenzielle Dienstleistungen geschützt bleiben. Unklar bleibt vorerst, wie stark sich die Maßnahmen auf den Personalbestand auswirken werden, während das Land daran arbeitet, seinen Haushalt auszugleichen.