Eisbär Rasputin soll in Berlin für Nachwuchs im Artenschutz sorgen

Lukas Hoffmann
Lukas Hoffmann
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Zwei Eisbären in einem Zoogehege, umgeben von einem Metallzaun und einer Gruppe von Menschen, dargestellt in Schwarzweiß.Lukas Hoffmann

Dänischer Eisbär zieht nach Hamburg - Eisbär Rasputin soll in Berlin für Nachwuchs im Artenschutz sorgen

Eisbär Rasputin zieht von Dänemark nach Berlin's Tierpark Hagenbeck

Ein männlicher Eisbär namens Rasputin ist von Aalborg in Dänemark in den Tierpark Berlin umgezogen. Die Verlegung ist Teil eines Zuchtprogramms zum Schutz der bedrohten Art. Die Zoo-Verantwortlichen hoffen, dass er sich erfolgreich mit der dort lebenden Eisbärin Victoria verpaaren wird.

Rasputin kam im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) nach Berlin, das die Zuchtbemühungen in Zoos koordiniert. Sein neues Zuhause wird er sich mit Victoria teilen, einer Eisbärin, die bereits im Park lebt. Experten halten die beiden genetisch für eine vielversprechende Kombination, um gesunden Nachwuchs zu zeugen.

Eisbären paaren sich in der Regel im Frühling, während die Jungtiere im folgenden Winter geboren werden. Sollte die Verpaarung gelingen, könnte dies einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der gefährdeten Art leisten. Der Tierpark Berlin hat nicht bekannt gegeben, wie viele weitere Eisbären derzeit in deutschen Zoos im Rahmen des EEP registriert sind. Aktuelle Berichte nennen jedoch die Tiere Nuka und Mika im Zoo Karlsruhe.

Das Zuchtprogramm des Tierparks konzentriert sich auf den langfristigen Arterhalt. Möglicher Nachwuchs von Rasputin und Victoria wäre ein bedeutender Schritt für den Artenschutz. Ihr Fortschritt wird in den kommenden Monaten genau beobachtet.