Frankfurt schafft neuen genossenschaftlichen Wohnraum in der Wittelsbacherallee
Frankfurt schafft neuen genossenschaftlichen Wohnraum in der Wittelsbacherallee
Ein langjährig leerstehendes Wohngebäude in Frankfurt wird bald in genossenschaftlichen, bezahlbaren Wohnraum umgewandelt. Die Stadt hat das Objekt in der Wittelsbacherallee 89 an die DachGeno RheinMain vergeben, einen gemeinnützigen Dachverband von Wohnungsgenossenschaften. Damit setzt Frankfurt einen ersten Schritt in seinem Vorhaben um, städtische Immobilien unter strengen Sozialwohnungsauflagen neu zu nutzen.
Die Stadt machte von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch, um das Grundstück in einem ausgewiesenen Milieuschutzgebiet zu erwerben. Diese Regelungen dienen dem Erhalt bezahlbaren Wohnraums und verhindern Gentrifizierung, indem sie den Verkauf von Immobilien kontrollieren. Die Ausschreibung für das Gelände richtete sich ausschließlich an Privatpersonen, Genossenschaften, gemeinnützige Träger und kollektive Wohnprojekte – Immobilienscouts wurden bewusst ausgeschlossen.
Die DachGeno RheinMain setzte sich mit einem überzeugenden, wirtschaftlich tragfähigen Konzept durch. Nun beginnt eine sechs- bis zwölfmonatige Verhandlungsphase, in der die genauen Konditionen ausgearbeitet, Meilensteine festgelegt und Sanierungspläne erstellt werden. Frankfurt strebt an, den Vertrag bis Ende 2026 oder Anfang 2027 zu unterzeichnen, sodass kurz darauf mit den Arbeiten begonnen werden kann.
Das Projekt setzt neue Maßstäbe dafür, wie die Stadt ihre kommunalen Liegenschaften umnutzt. Im Mittelpunkt stehen langfristige Bezahlbarkeit, gemeinwohlorientierte Nutzung und soziale Stabilität. Zwar wurde noch keine feste Zahl weiterer Immobilien für ähnliche Vorhaben bis 2027 genannt, doch das Vorhaben markiert einen Kurswechsel in Frankfurts Wohnungsbaupolitik.
Aus dem seit Langem leerstehenden Gebäude in der Wittelsbacherallee entstehen so genossenschaftliche Wohnungen. Die anstehenden Verhandlungen werden die endgültige Vereinbarung prägen, bevor zügig mit dem Umbau begonnen wird. Mit diesem Ansatz unterstreicht Frankfurt sein Bekenntnis zu bezahlbarem Wohnraum – getragen von gemeinschaftsorientierten Lösungen.
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Leerstand ade: Frankfurt setzt auf Genossenschaften, um bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Ein Pilotprojekt zeigt, wie Städte Immobilien sozial gerecht nutzen können.
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