Frankfurter Flughafen schließt Startbahn West für zwei Wochen im März

Moritz Müller
Moritz Müller
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Ein Betonmischer-Lkw steht am Straßenrand, umgeben von Gebäuden mit Fenstern, Geländern und Treppen, mit Laternen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.Moritz Müller

Frankfurter Flughafen schließt Startbahn West für zwei Wochen im März

Startbahn West am Frankfurter Flughafen für zwei Wochen im März gesperrt

Vom 8. bis 24. März wird die Startbahn West des Frankfurter Flughafens für umfangreiche Sanierungsarbeiten vollständig geschlossen. Während dieser Zeit bleiben die anderen Start- und Landebahnen in Betrieb. Fluggesellschaften und Behörden haben gemeinsam Maßnahmen ergriffen, um die Beeinträchtigungen für den Flugbetrieb während der Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten.

Im Rahmen des Projekts wird die Startbahn West (25C/07C) komplett neu asphaltiert – eine Maßnahme, die der Flughafenbetreiber Fraport etwa alle zehn Jahre durchführt. Die letzte Großsanierung fand 2015 statt. Diesmal werden rund 12.000 Tonnen des alten Asphalts für den neuen Belag wiederverwertet, was Teil der Nachhaltigkeitsbemühungen des Flughafens ist.

Erstmals wird bis zur Hälfte des abgebauten Materials direkt vor Ort aufbereitet. Neben der Neuasphaltierung werden zudem 450 Startbahnleuchten durch energieeffiziente LED-Technik ersetzt. Um die Arbeiten ohne Unterbrechung durchführen zu können, werden die Lärmschutzauflagen vorübergehend gelockert.

Während der Sperrung bleiben die Startbahnen Süd, Nord und 18 West in Betrieb. Dennoch können schlechte Wetterbedingungen zu Verzögerungen führen. Fraport hat in Abstimmung mit Fluggesellschaften, der Flugsicherung und den Aufsichtsbehörden den Zeitplan erarbeitet, ohne dabei konkrete Airlines zu nennen.

Ziel der zweiwöchigen Schließung ist es, die dringend notwendigen Modernisierungsarbeiten mit möglichst geringen langfristigen Auswirkungen abzuschließen. Durch den Einsatz recycelter Materialien und der neuen LED-Beleuchtung soll die Effizienz der Startbahn nach ihrer Wiedereröffnung gesteigert werden. Reisende und Fluggesellschaften wurden darauf hingewiesen, während der Bauphase mit möglichen Verspätungen zu rechnen.