Frühe Spritzaktionen gegen Eichenprozessionsspinner starten morgen in der Stadt

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Ein kleiner brauner und cremefarbener Noctuid-Schmetterling ruht auf einem Waldboden, der mit trockenen Blättern, Gras und Zweigen bedeckt ist.Admin User

Frühe Spritzaktionen gegen Eichenprozessionsspinner starten morgen in der Stadt

Lokale Behörden starten bereits morgen vorbeugende Spritzmaßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner

Die Maßnahmen beginnen in diesem Jahr früher als üblich, da die ungewöhnlich hohen Temperaturen zu einem raschen Vegetationswachstum geführt haben. Die Stadtverwaltung hat das Fachunternehmen Grünflächen GmbH mit der Durchführung der Arbeiten beauftragt.

Die Spritzaktionen richten sich vor allem gegen Bäume, die in den vergangenen Jahren bereits befallen waren, darunter Eichen entlang der Forstallée sowie in der Nähe städtischer Kindertageseinrichtungen. Die Behandlung soll bis zum 25. April andauern – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Da die Maßnahmen nur bei trockenen Bedingungen möglich sind, könnten starke Regenfälle in den kommenden Tagen zu Verzögerungen führen.

Eingesetzt wird ein biologisches Mittel, das mit einem großen Gebläse auf einem Traktor versprüht wird, um die Bäume vom Boden aus zu behandeln. Der Wirkstoff ist für Menschen ungiftig, schadet weder Bienen noch anderen Insekten und verursacht keine Schäden an Gegenständen wie parkenden Autos. Diese Methode hat sich als äußerst wirksam erwiesen, um sommerliche Befälle fast vollständig zu verhindern, und ist damit sowohl sicherer als auch kostengünstiger als die spätere professionelle Entfernung der Nester. Die Stadt setzt erneut auf Grünflächen GmbH, das bereits 2023 die vorbeugenden Maßnahmen gegen den Kameldorn durchführte. Der frühere Beginn in diesem Jahr spiegelt die Sorge wider, dass sich der Schädling aufgrund des schneller als erwartet wachsenden Blätterdachs weiter ausbreiten könnte.

Ziel der Spritzaktionen ist es, das Risiko von Befällen zu verringern, bevor sie sich festsetzen. Bei Erfolg lässt sich so der Bedarf an aufwendigeren und teureren Nestentfernungen im späteren Jahresverlauf vermeiden. Anwohner in den behandelten Gebieten wurden versichert, dass das biologische Mittel für Menschen, Tiere und Eigentum unbedenklich ist.