Fulda spendet behindertengerechtes Fahrzeug an ukrainische Caritas-Partner
Lukas HoffmannFulda spendet behindertengerechtes Fahrzeug an ukrainische Caritas-Partner
Eine Delegation der Caritas Iwano-Frankiwsk aus der Westukraine hat kürzlich die Diözesan-Caritas Fulda besucht. Die Reise stand im Zeichen der fortlaufenden Unterstützung, während der Krieg in der Ukraine in sein fünftes Jahr geht. Während ihres Aufenthalts erhielt die Gruppe ein behindertengerechtes Fahrzeug – die sechste solche Spende aus Fulda.
Das Programm der Delegation umfasste Treffen in verschiedenen Einrichtungen sowie die Teilnahme am jährlichen Caritas-Empfang in Hessen. Zudem nahmen die Gäste an Gesprächen über die sich verschlechternde Lage in der Ukraine teil, wo Drohnen eine tägliche Bedrohung darstellen und der vergangene Winter extreme Entbehrungen mit sich brachte. Trotz der Gefahren äußerten die Ukrainerinnen und Ukrainer Dankbarkeit für die anhaltende Hilfe aus Fulda und von der Caritas.
Dr. Markus Juch, Direktor der Diözesan-Caritas, bezeichnete das neue Fahrzeug als "ein weiteres sichtbares Zeichen unserer engen Verbundenheit" mit der Ukraine. Die Caritas in Iwano-Frankiwsk ist auf diese Fahrzeuge angewiesen, die ständig im Einsatz sind, um Bedürftigen zu helfen. Viele Menschen haben ihr Leben verloren, Überlebende leiden oft unter Traumata oder schweren Verletzungen durch den Krieg.
Prälat Christof Steinert betonte, wie wichtig es sei, der Ukraine sowohl mit praktischer Hilfe als auch durch Gebete beizustehen. Bis Ende 2024 plant das Bistum Fulda, weitere Hilfsfahrzeuge an die Caritas Iwano-Frankiwsk zu schicken, wobei die genaue Anzahl noch nicht feststeht.
Die gespendeten Fahrzeuge sind für die Ukrainerinnen und Ukrainer eine Lebensader und stärken die Partnerschaft zwischen den beiden Caritas-Einrichtungen. Angesichts des andauernden Krieges bleibt diese Unterstützung für die Menschen, die täglich mit Entbehrungen kämpfen, von entscheidender Bedeutung. Der Besuch der Delegation unterstrich die anhaltende Solidarität zwischen Fulda und der Ukraine.






