Hamburg und Bremen kämpfen im "Entsiegelungs-Derby Nord" um mehr Grün statt Beton
Caren PaffrathHamburg und Bremen kämpfen im "Entsiegelungs-Derby Nord" um mehr Grün statt Beton
Hamburg und Bremen starten freundschaftlichen Wettbewerb: Weg mit dem Beton, her mit mehr Grün in den Städten
Hamburg und Bremen haben einen freundschaftlichen Wettbewerb gestartet, um versiegelte Flächen zurückzubauen und ihre Städte grüner zu gestalten. Beim "Entsiegelungs-Derby Nord" geht es darum, bis zum 31. Oktober 2026 möglichst viel Beton und Asphalt zu entfernen. Die Initiatoren hoffen, dass das Projekt Anwohner und lokale Behörden dazu motiviert, gemeinsam an der Klimafolgenanpassung zu arbeiten.
Die Aktion wurde vom Hamburger Ministerium für Umwelt, Klima, Energie und Landwirtschaft angekündigt. Senatorin Katharina Fegebank bezeichnete die Klimafolgenanpassung als "Mannschaftssport" und betonte die Vorteile von Entsiegelungsmaßnahmen für alle städtischen Räume.
Hamburg hat auf diesem Gebiet bereits Fortschritte gemacht: Allein 2021 wurden über 5.400 Quadratmeter Fläche entsiegelt. Bis zum Stichtag 2026 will die Hansestadt Bremen nun in der "Major League"-Kategorie übertreffen.
Auch Bremen hat ein eigenes Programm aufgelegt: "Bremen entsiegelt! – Wettbewerb für eine grünere Stadt". Bürger, die bis zum Deadline versiegelte Flächen entfernen, können ihre Beiträge registrieren lassen. Ziel ist es, die höchste Pro-Kopf-Reduktion von Beton und Asphalt in der Region zu erreichen.
Das "Entsiegelungs-Derby Nord" läuft bis zum 31. Oktober 2026. Beide Städte rufen Bürger und lokale Initiativen zur Mitarbeit auf, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Am Ende wird bilanziert, wie viel versiegelte Fläche in durchlässigere, grünere Räume umgewandelt wurde.






