Krise in der Straße von Hormus bedroht Europas Medikamenten- und Energieversorgung
Krise in der Straße von Hormus bedroht Europas Medikamenten- und Energieversorgung
Eskalierende Spannungen im Nahen Osten behindern globale Schifffahrt und gefährden Europas Arzneimittelversorgung
Die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Routen für Öl- und Frachttransporte, verzeichnet nach jüngsten Militäroperationen massive Verzögerungen. Branchenvertreter warnen, dass die Arzneimittelproduktion gefährdet sein könnte, falls die Handelswege weiter instabil bleiben.
Seit Ende Februar 2026 kommt es in der Straße von Hormus zu schweren Störungen, nachdem die USA und Israel im Rahmen der Operation Epic Fury Luftangriffe auf den Iran geflogen haben. Zwar gibt es keine offizielle Blockade, doch der Schiffsverkehr hat sich drastisch verlangsamt. Viele Tanker legen nun Pause ein oder wechseln ihre Routen – ausgelöst durch Warnungen der iranischen Revolutionsgarden, Angriffe auf Schiffe und explodierende Versicherungskosten. Öl- und Flüssiggas-Lieferungen verzögern sich um ein bis drei Wochen, mit möglichen täglichen Ausfällen von bis zu 0,5 Millionen Barrel. Die Frachtraten steigen, da Reedereien die Asia-Europa-Routen als Hochrisikogebiete einstufen und einige sie komplett meiden.
Die Umleitung über das Kap der Guten Hoffnung verlängert die Transportzeiten um zehn bis vierzehn Tage und treibt die Kosten in die Höhe. Durch die Straße von Hormus fließen 20 Prozent des globalen Ölhandels, vor allem in Richtung Asien. Die Angst vor einer vollständigen Sperrung verschärft die Sorgen um Energiesicherheit und Welthandel.
Europas Pharmaindustrie ist stark von asiatischen Importen abhängig, insbesondere aus China. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat Alarm geschlagen: Sollten die Schifffahrtsrouten weiter unter Druck stehen, könnte die Arzneimittelversorgung gefährdet sein. Als Gegenmaßnahme schlägt der BPI einen Zehn-Punkte-Plan vor, um Lieferketten zu stärken, Innovation zu fördern und Handelspartner zu diversifizieren. Die Strategie sieht zudem vor, die Arzneimittelproduktion als kritische Infrastruktur einzustufen und Industrie- mit Gesundheitspolitik zu verzahnen.
Die Krise in der Straße von Hormus hat bereits die Transportkosten erhöht und lebenswichtige Fracht verzögert. Halten die Störungen an, könnten Europas Zugang zu Medikamenten und Energie weiter belastet werden. Die Vorschläge des BPI zielen darauf ab, die Abhängigkeit von asiatischen Importen zu verringern und die Gesundheitssysteme gegen künftige Krisen abzusichern.
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