21 April 2026, 22:03

NRW erhält als erstes Bundesland Millionen für Krankenhausreform und Modernisierung

Schwarze und weiße architektonische Zeichnung des Rosenhof-Krankenhauses in Hamburg, Deutschland, die detaillierte Layouts mit zahlreichen Drähten, Räumen, Fluren und Textanmerkungen auf altem Papier zeigt.

NRW erhält als erstes Bundesland Millionen für Krankenhausreform und Modernisierung

Nordrhein-Westfalen erhält als erstes Bundesland Fördergelder aus der Krankenhausreform

Nordrhein-Westfalen ist das erste Bundesland, das Mittel aus dem neuen Krankenhausreform-Fonds des Bundes erhält. Eine Förderung in Höhe von 58 Millionen Euro fließt an die GFO Kliniken Rhein-Berg für die Modernisierung des Vinzenz-Pallotti-Krankenhauses. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann lobte den Schritt als "entscheidenden Fortschritt für die lokale Gesundheitsversorgung".

Der Krankenhaustransformationsfonds der Bundesregierung hat seine erste Auszahlung an Nordrhein-Westfalen vorgenommen. Die GFO Kliniken Rhein-Berg sicherten sich die 58 Millionen Euro, um das Vinzenz-Pallotti-Krankenhaus zu modernisieren, dessen veraltete und beengte Räumlichkeiten seit Langem eine Herausforderung darstellen. Mit den Bundesmitteln und Eigeninvestitionen der Klinikgruppe soll der Standort erweitert und die Patientenversorgung nachhaltig verbessert werden.

Die Umstrukturierung entspricht den Zielen der Reform: Stärkung der Grund- und Regelversorgung bei gleichzeitiger Spezialisierung der Leistungen. Jeder Standort wird künftig eigene medizinische Schwerpunkte abdecken, was die Effizienz steigert. Darüber hinaus schafft das Projekt Platz für die Schule für Gesundheitsberufe am Marien-Hospital und erweitert die Angebote der Hospizversorgung.

Der Krankenhaustransformationsfonds, der zwischen 2026 und 2035 mit bis zu 50 Milliarden Euro ausgestattet ist, fördert Digitalisierung, Modernisierung und Spezialisierung in deutschen Krankenhäusern. Die frühe Bewilligung für die GFO Kliniken Rhein-Berg unterstreicht deren vorbildliche Umsetzung der Reformvorgaben.

Die 58 Millionen Euro sollen strukturelle Engpässe im Vinzenz-Pallotti-Krankenhaus beheben und die medizinische Versorgung in der Region langfristig sichern. Mit der ersten Freigabe der Mittel setzt das Projekt Maßstäbe für künftige Krankenhausmodernisierungen im Rahmen des Bundesprogramms.

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