Perrie Edwards gibt Modemarke Disora auf – nach hohen Schulden und Neuausrichtung
Stjepan HeinrichPerrie Edwards gibt Modemarke Disora auf – nach hohen Schulden und Neuausrichtung
Perrie Edwards stellt ihre Modemarke Disora ein – nach hohen Verlusten
Die Sängerin Perrie Edwards hat ihre Kleidungsmarke Disora geschlossen, nachdem das Unternehmen erhebliche finanzielle Verluste verbuchen musste. Bis Dezember 2023 hatten sich die Schulden auf umgerechnet rund 265.093 Pfund (etwa 305.000 Euro) summiert, was die Schließung des Betriebs erzwang. Die 32-Jährige, die vor allem als Mitglied der Girlgroup Little Mix bekannt wurde, will sich nun auf ihre Musik und ihr Familienleben konzentrieren.
Edwards hatte Disora als Modeprojekt ins Leben gerufen und hielt 50 Prozent der Unternehmensanteile. Ihr Verlobter, der Fußballspieler Alex Oxlade-Chamberlain, besaß 25 Prozent, der Rest gehörte dem Unternehmer Bradley Churchill. Trotz anfänglicher Hoffnungen kämpfte die Marke jedoch mit finanziellen Schwierigkeiten – bis zur endgültigen Einstellung.
Mittlerweile widmet sich die Sängerin anderen Vorhaben. Im September 2025 veröffentlichte sie ihr Debüt-Soloalbum Perrie, das auf Anhieb Platz drei der britischen Albumcharts erreichte. Zuvor hatte sie im September 2024 ihre zweite Schwangerschaft bekannt gegeben – in einem herzerwärmenden Video, das ihren Sohn zeigte, wie er ihren Babybauch küsst.
Edwards und Oxlade-Chamberlain, die sich nach fünf Jahren Beziehung 2022 verlobten, begrüßten im Januar 2025 ihre Tochter Alanis als zweites gemeinsames Kind. Obwohl die Modemarke vorerst vom Markt ist, äußerte Edwards die Hoffnung, Disora eines Tages wiederzubeleben.
Aktuell liegt ihr Fokus auf ihrer Solokarriere und der Erziehung ihrer beiden Kinder. Die unbestimmte Pause von Little Mix gibt ihr dabei Raum für neue kreative Wege.
Das Ende von Disora markiert das vorläufige Aus eines schwierigen unternehmerischen Kapitels für Edwards. Mit einem erfolgreichen Soloalbum und ihrer wachsenden Familie balanciert sie weiterhin zwischen privatem Glück und beruflichen Zielen. Ob die Marke eine Zukunft hat, bleibt offen – eine Rückkehr schließt sie jedoch nicht aus.






