Wiesbaden kämpft um seine Integrierten Gesamtschulen – Dringlichkeitssitzung entscheidet

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Das Gebäude der Rutgers School of Planning and Public Policy mit Fenstern, Bannern, Treppen mit Geländern, einem Zelt, Luftballons und einem Baum im Vordergrund vor einem klaren blauen Himmel.Admin User

Wiesbaden kämpft um seine Integrierten Gesamtschulen – Dringlichkeitssitzung entscheidet

Wiesbadens Stadtrat diskutiert am Donnerstag in einer Dringlichkeitssitzung über den Widerstand gegen geplante Einschnitte an Integrierten Gesamtschulen. Die Sitzung findet statt, während die Unsicherheit wächst, welche der acht Integrierten Gesamtschulen der Stadt betroffen sein könnten. Lokale Verantwortliche wollen verhindern, dass die Entscheidung im Stillen hinter verschlossenen Türen fällt.

Das Hessische Kultusministerium hat Haushaltskürzungen vorgeschlagen, doch bleibt unklar, welche der acht Wiesbadener Integrierten Gesamtschulen mit Einschnitten rechnen müssen. Keine der Schulen hatte vor der Einberufung der Ratssitzung konkrete Informationen erhalten.

Die Debatte wird öffentlich geführt – mit Elternvertretern, Schulleitungen und kommunalen Amtsträgern. Die Organisatoren betonen, dass es nicht nur um Finanzfragen gehe, sondern auch darum, ob die lokalen Politiker bereit seien, Verantwortung für die Bildungspolitik zu übernehmen.

Um Transparenz zu schaffen, wird die Sitzung live im Internet übertragen. Die Stadträte hoffen, ein deutliches politisches Signal zu setzen: Entscheidungen über Schulbudgets dürften nicht allein in bürokratischen Verfahren fallen, sondern müssten in offener Diskussion getroffen werden.

In der Donnerstagssitzung wird sich zeigen, ob Wiesbadens Führung die Pläne des Landes beeinflussen kann. Das Ergebnis könnte auch prägen, wie künftige Kürzungen im Bildungsbereich in ganz Hessen gehandhabt werden. Bis dahin warten die acht betroffenen Integrierten Gesamtschulen – und mit ihnen ihre Schulgemeinden – auf Klarheit, was als Nächstes kommt.