Zanders-Gelände vor radikaler Umgestaltung: Abriss und neue Pläne für 2026
Lukas HoffmannZanders-Gelände vor radikaler Umgestaltung: Abriss und neue Pläne für 2026
Die Zanders Entwicklungsgesellschaft (ZEG) treibt weitreichende Veränderungen in Führung und Planung voran. Oliver Brügge, der bisherige Geschäftsführer, verließ das Unternehmen am 30. April 2026, nachdem er maßgeblich dessen strategische Ausrichtung geprägt hatte. Sein Ausscheiden fällt in eine Phase des Neuanfangs für das historische Zanders-Gelände, wo in diesem Jahr die Abrissarbeiten beginnen sollen.
Brügges Abschied wurde mit Anerkennung für seine Verdienste bei der Gründung der ZEG und der Entwicklung ihrer Strategie gewürdigt. Bis eine dauerhafte Nachfolge geregelt ist, übernimmt Udo Krause kommissarisch die Geschäftsführung. Ein Kandidat für die Position stehe bereits fest, hieß es.
Die Zukunft des Zanders-Geländes steht am 30. April 2026 auf der Tagesordnung des Stadtplanungsausschusses. Die endgültige Abstimmung über den Bebauungsplan ist für den 12. Mai 2026 im Stadtrat angesetzt. Langfristig sind in den nächsten zwei Jahrzehnten 3.000 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze vorgesehen.
Noch 2026 beginnen die Abrissarbeiten an jüngeren Gebäuden auf dem Gelände, um ältere, denkmalgeschützte Strukturen freizulegen. Parallel dazu wird der Rail Park am 9. Mai 2026 eröffnet, was insbesondere jungen Menschen den Zugang zum Areal erleichtern soll. Zudem habe mindestens ein Investor großes Interesse an gewerblichen und gastgewerblichen Projekten auf dem Gelände signalisiert.
Das Zanders-Projekt schreitet mit neuer Führung und klaren Plänen für die Neugestaltung voran. Die anstehenden Abrissarbeiten, die Eröffnung des Rail Parks und die bevorstehenden Ratsbeschlüsse markieren wichtige Meilensteine bei der Umwandlung des Geländes. Bei einer Genehmigung wird das Vorhaben in den nächsten 20 bis 25 Jahren Wohnraum, Arbeitsplätze und Investitionen in die Region bringen.






