Aus dem Amerikaner wird der Grönländer – eine Bäckerei protestiert mit Zuckerglasur
Lüneburger Bäckerei-Idee: "Grönländer" statt "Amerikaner" - Aus dem Amerikaner wird der Grönländer – eine Bäckerei protestiert mit Zuckerglasur
Eine Bäckerei in Lüneburg sorgt bundesweit für Aufsehen, indem sie ein beliebtes Gebäck umtauft
Das runde, zuckerglasierte Teilchen, das einst als Amerikaner bekannt war, wird künftig als Grönländer verkauft – eine scherzhafte Anspielung auf politische Ambitionen der USA. Die Umbenennung hat bereits die Verkäufe angekurbelt und bei Kunden in ganz Deutschland positive Reaktionen ausgelöst.
Der Schritt ist als humorvolle Protestaktion gegen den früheren Vorschlag von Ex-US-Präsident Donald Trump zu verstehen, Grönland kaufen zu wollen. Zwar behalten die Backwaren vorerst ihren alten Namen, doch ab Herbst sollen sie – sofern die USA ihr Interesse an dem arktischen Territorium aufrechterhalten – offiziell unter der neuen Bezeichnung verkauft werden.
Die Idee zur Umbenennung des Amerikaners entstand als politische Aussage der ortsansässigen Bäckerei De Heidbäcker GmbH. Geschäftsführer Jannik Harms beschreibt die Entscheidung als Mischung aus Humor und Solidarität mit Dänemark. Das Schaufenster der Bäckerei ziert nun der Spruch Make cake not war – ein weiterer Hinweis auf den spielerischen Ton der Aktion.
Trotz des neuen Namens erhalten Kunden, die einen Amerikaner bestellen, weiterhin dasselbe Gebäck – auf der Rechnung steht jedoch nun Grönländer. Die Resonanz ist durchweg positiv: Seit der Umbenennung steigen die Verkaufszahlen. Selbst ein Kunde aus Prag soll die Aktion gelobt haben, was auf ihre überregionale Strahlkraft hindeutet.
Die Herkunft des Namens Amerikaner ist seit Langem umstritten. Manche Theorien führen ihn auf ein im Rezept verwendetes Triebmittel zurück, andere sehen eine Ähnlichkeit mit den Helmen von Soldaten. Unabhängig von seiner Geschichte erkannte die Bäckerei in der Umbenennung eine Chance für Publicity – und nutzte sie. Harms betont, dass die Aktion vor allem als Scherz und nicht als ernsthafter Protest zu verstehen sei.
Noch einige Wochen wird der alte Name auf den Regalen zu finden sein. Sollten die Gespräche der USA über Grönland jedoch anhalten, kehrt der Grönländer im Herbst offiziell zurück. Der mutige Schritt der Bäckerei hat aus einem einfachen Gebäck ein kleines Symbol europäischer Einheit gemacht – zumindest in den Augen ihrer Kunden.
Die Umbenennung hat der De Heidbäcker GmbH unerwartete Aufmerksamkeit beschert, ohne dass es bisher Kritik von dänischer Seite oder aus der Bevölkerung gegeben hätte. Die Verkaufszahlen deuten darauf hin, dass der Grönländer sowohl bei Einheimischen als auch bei Besuchern gut ankommt. Ob sich der Name langfristig durchsetzt, könnte von politischen Entwicklungen abhängen – doch fürs Erste erweist sich der spielerische Protest der Bäckerei als süßer Erfolg.
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