Fulda plant radikale Umbrüche: Kirchengebäude vor Verkauf oder Schließung
Fulda plant radikale Umbrüche: Kirchengebäude vor Verkauf oder Schließung
Bistum Fulda startet neue Immobilienstrategie für die Zukunft seiner Kirchengebäude
Das Bistum Fulda hat eine neue Immobilienstrategie auf den Weg gebracht, um seine Kirchengebäude zukunftsfähig zu gestalten. Ziel des Plans ist es, diese Räume weiterhin für Gottesdienste zu nutzen und gleichzeitig ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit zu sichern. In den kommenden zwei Jahren werden alle Pfarreien in Gespräche über die anstehenden Veränderungen einbezogen.
Die Strategie sieht drei Förderkategorien für die 205 Kirchengebäude des Bistums vor. Die Hälfte wird weiterhin Diözese-Zuschüsse erhalten, während der Rest alternative Finanzierungsmöglichkeiten finden muss. Pfarreien, die keine Mittel sichern können, könnten bis 2035 gezwungen sein, Gebäude zu verkaufen oder Kirchen zu profanieren.
Öffentliche Informationsveranstaltungen starten im Februar Am 19. Februar findet die erste öffentliche Veranstaltung in der Pfarrei St. Raphael in Gelnhausen statt. Dort werden Vertreter des Bistums und Berater die neuen Richtlinien erläutern und Fragen beantworten. Ähnliche Treffen folgen in allen 28 zukünftigen Pfarreien.
Jede Gemeinde erhält maßgeschneiderte Vorschläge, die auf ihre Situation zugeschnitten sind. Lokale Gremien und das Bistum werden anschließend gemeinsam Entscheidungen finalisieren. Der Prozess fördert Kooperationen mit Kommunen, evangelischen Gemeinden oder anderen Gruppen, um die Gebäude weiter zu nutzen. Falls kein tragfähiges Finanzkonzept entsteht, könnten einige Standorte geschlossen werden.
Die gesamte Beratungsphase soll bis März 2027 abgeschlossen sein. Bis dahin wird jede Pfarrei besucht, informiert und hat die Möglichkeit, ihre Zukunft mitzugestalten.
Zusammenarbeit und Gemeinschaft im Mittelpunkt Das Bistum setzt auf Konsolidierung, Zusammenarbeit und die Einbindung der Gemeinschaft. Die endgültigen Entscheidungen hängen von lokalem Feedback und der finanziellen Machbarkeit ab. Das Ergebnis wird bestimmen, welche Gebäude weiterhin genutzt werden und wie sie langfristig unterstützt werden.
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