Fischer Air verschiebt Start der Gran-Canaria-Charterflüge auf Mai 2024

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Ein Austrian-Airlines-Airbus-A330-300 auf dem Rollfeld am Frankfurter Flughafen, umgeben von Menschen, Fahrzeugen und anderen Gegenständen, mit Gebäuden, Polen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.Admin User

Fischer Air verschiebt Start der Gran-Canaria-Charterflüge auf Mai 2024

Fischer Air verschiebt Start der Boeing-737-800-Charterflüge von Kassel nach Gran Canaria

Die Fluggesellschaft Fischer Air hat den Beginn ihrer Charterflüge mit einer Boeing 737-800 von Kassel nach Gran Canaria verschoben. Ursprünglich für den 14. Februar geplant, soll der Dienst nun Mitte Mai aufgenommen werden. Grund für die Verzögerung ist die noch ausstehende regulatorische Genehmigung in der Slowakei.

Das Unternehmen wurde am 5. Oktober 2023 in der Slowakei mit einem Stammkapital von 5.000 Euro registriert. Seither beantragt es eine Luftverkehrslizenz und durchläuft die notwendigen Zertifizierungsverfahren. Diese Prozesse haben zu der Verschiebung geführt, die zusätzlich durch eine Welle von Stornierungen nach negativer Medienberichterstattung verschärft wurde. Die Rückschläge haben der Airline bereits 500.000 Euro durch entgangene Buchungen gekostet.

Bis Mai wird Fischer Reisen weiterhin Charterflüge über verschiedene EU-Fluggesellschaften abwickeln, darunter Airlines aus Irland, Kroatien und der Slowakei – konkrete Namen wurden jedoch nicht genannt. Sobald Fischer Air den Betrieb aufnimmt, plant das Unternehmen, mit einer Boeing 737-800 zu starten und bis November ein zweites Flugzeug in die Flotte aufzunehmen.

Dies ist nicht der erste Versuch, Fischer Air wiederzubeleben. Die ursprüngliche Airline, 1997 vom selben Inhaber gegründet, der auch hinter Fischer Reisen steht, stellte 2005 nach einer Insolvenz den Betrieb ein. In den folgenden Jahren gab es mehrere Anläufe zur Neugründung.

Fischer Air rechnet nun damit, den planmäßigen Flugbetrieb Mitte Mai aufzunehmen – vorausgesetzt, die Zertifizierung wird bis dahin abgeschlossen. Bis dahin werden Passagiere, die die Strecke gebucht haben, mit anderen EU-Fluggesellschaften fliegen. Langfristig plant das Unternehmen, seine Flotte bis Ende des Jahres auf zwei Maschinen auszubauen.