Hochleistungs-Rechenzentrum für Start-ups entsteht bis 2027 in Rosbach vor der Höhe

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Nahaufnahme eines Serverracks in einem Rechenzentrum mit elektronischen Geräten und Kabeln, die ein Netzwerk bilden.Admin User

Hochleistungs-Rechenzentrum für Start-ups entsteht bis 2027 in Rosbach vor der Höhe

Neues Hochleistungs-Rechenzentrum für Jungunternehmer entsteht in Rosbach vor der Höhe

In Rosbach vor der Höhe soll ein modernes Rechenzentrum der neuesten Generation gebaut werden, das speziell auf die Bedürfnisse junger Unternehmen zugeschnitten ist. Das Projekt, das von der Firstcolo Group und den Oberhessischen Versorgungsbetrieben AG (OVAG) geleitet wird, wird auf einer Fläche von 11.500 Quadratmetern eine IT-Leistung von bis zu 24 Megawatt bereitstellen. Die Fertigstellung ist bis Ende 2027 geplant, wobei die geschätzten Investitionen bei 250 Millionen Euro liegen.

Die Anlage bietet hochleistungsfähige IT-Kapazitäten und direkte Anbindung für Jungunternehmen in Deutschland und im Ausland. Kunden können je nach Bedarf einzelne Serverracks oder ganze IT-Zonen anmieten. Dank einer anbieterneutralen Infrastruktur mit mehrfach redundanten Glasfaserverbindungen wird eine maximale Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit gewährleistet.

Fortschrittliche Kühltechnologien ermöglichen den Betrieb von Hochleistungsservern und KI-Anwendungen. Nachhaltigkeit steht ebenfalls im Fokus: Das Rechenzentrum nutzt erneuerbare Energien und stellt die Abwärme für bis zu 20 Jahre der Stadt Rosbach zur Verfügung. Die OVAG hält einen 20-Prozent-Anteil am Projekt und bringt Expertise in sicheren Versorgungssystemen und nachhaltigen Energielösungen ein.

Das Rechenzentrum soll die digitale Infrastruktur der Region stärken und gleichzeitig das lokale Wirtschaftswachstum fördern. Sein Design verbindet Energieeffizienz mit modernster Technologie und erhöht so die Widerstandsfähigkeit der Region im digitalen Sektor.

Die Anlage in Rosbach wird eine entscheidende IT-Infrastruktur für nationale und internationale Jungunternehmen bieten. Die Abwärme des Rechenzentrums kommt der Stadt über Jahrzehnte zugute, während der Einsatz erneuerbarer Energien langfristige Nachhaltigkeitsziele unterstützt. Der Bau soll Ende 2027 abgeschlossen sein und stellt eine bedeutende Investition in die digitale Zukunft der Region dar.