Wiesbaden führt Rettungsgasse auf dem Kaiser-Friedrich-Ring ein – warum das Leben rettet

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Eine Bushaltestelle mit einem "Verkehrshinweis"-Schild, umgeben von Gras, einem Schuppen, einem Zaun, einer Wand, einer Brücke, Bäumen und einem bewölkten Himmel.Admin User

Wiesbaden führt Rettungsgasse auf dem Kaiser-Friedrich-Ring ein – warum das Leben rettet

Neue Verkehrsregel am Kaiser-Friedrich-Ring in Wiesbaden beschleunigt Einsatzfahrzeuge

Eine neue Verkehrsregelung auf dem Kaiser-Friedrich-Ring in Wiesbaden sorgt dafür, dass Rettungskräfte schneller zu Einsatzorten gelangen. Auf der Bundesstraße müssen Autofahrer nun bei Martinshorn oder Blaulicht eine Rettungsgasse bilden. Die Änderung soll die Sicherheit für Einsatzkräfte und andere Verkehrsteilnehmer erhöhen.

Der Kaiser-Friedrich-Ring ist eine dreispurige Bundesstraße in Wiesbaden. Zwei Spuren stehen dem allgemeinen Verkehr zur Verfügung, die dritte ist Bussen, Taxis und Radfahrern vorbehalten. Bei Einsätzen müssen Fahrzeuge nun nach links oder rechts ausweichen, um eine freiheit zu ermöglichen.

Die Rettungsgasse stellt sicher, dass Polizei, Rettungswagen und Feuerwehr ohne Verzögerung passieren können. Gleichzeitig verringert sie die Gefahren für Radfahrer, Fußgänger und abbiegende Fahrzeuge. Die Wiesbadener Polizei nutzt die Busspur jedoch nicht für Einsatzfahrten.

Die Regelung basiert auf den Paragrafen 11 und 38 der deutschen Straßenverkehrsordnung. Autofahrer müssen sofort reagieren, sobald sie ein Martinshorn hören oder Blaulicht sehen. Ob ähnliche Rettungsgassen auf anderen deutschen Autobahnen existieren, ist derzeit nicht bekannt.

Das System am Kaiser-Friedrich-Ring setzt einen Präzedenzfall für die Notfallzugänge auf stark befahrenen Straßen. Es priorisiert schnelle Einsatzzeiten und erhöht die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Die Behörden beobachten weiterhin, wie wirksam die Maßnahme in Wiesbaden ist.