Neue Pflegeregeln 2026: Mehr Geld, kürzere Fristen und weniger Bürokratie für Familien
Neue Pflegeregeln 2026: Mehr Geld, kürzere Fristen und weniger Bürokratie für Familien
Neue Regeln für die Pflegeunterstützung in Deutschland sind zu Beginn dieses Jahres in Kraft getreten. Die Änderungen betreffen Zahlungen, Fristen und Beratungspflichten für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen.
Die Anpassungen zielen darauf ab, Abläufe zu vereinfachen, verändern jedoch auch, wie und wann bestimmte Leistungen beantragt werden können.
Das Pflegegeld deckt nun bis zu acht Wochen während eines Krankenhaus- oder Reha-Aufenthalts ab. Damit verdoppelt sich die bisherige Obergrenze von vier Wochen – Familien erhalten so mehr finanzielle Unterstützung, wenn Angehörige medizinisch behandelt werden.
Auch bei der Verhinderungspflege haben sich die Erstattungsregeln geändert. Übernehmen nahe Angehörige die vorübergehende Betreuung, beträgt die maximale Zahlung nun zwei Monatsbeträge des Pflegegelds. In anderen Fällen können Familien bis zu 3.539 Euro pro Jahr geltend machen.
Für die Einreichung von Anträgen gilt eine strengere Frist: Ab dem 1. Januar 2026 müssen Kosten für Ersatzpflege bis zum Ende des Folgejahres gemeldet werden. Ausgaben aus dem Jahr 2026 sind demnach bis zum 31. Dezember 2027 einzureichen. Bisher war eine Beantragung noch bis zu vier Jahre später möglich – diese Frist entfällt nun rückwirkend für ältere Ausgaben.
Eine weitere Neuerung betrifft Pflegebedürftige der Stufen 4 oder 5. Statt alle drei Monate an einer verpflichtenden Beratung teilzunehmen, müssen sie dies nun nur noch alle sechs Monate tun. Damit verringert sich die Häufigkeit der vorgeschriebenen Termine, während die Unterstützung erhalten bleibt.
Alle Änderungen gelten bundesweit nach einheitlichem Bundesrecht und ersetzen ältere Vorschriften. Kein Bundesland hat hierzu eigene Regelungen eingeführt.
Das überarbeitete System verkürzt zwar die Antragsfristen, verlängert aber einige finanzielle Unterstützungszeiträume. Familien, die Angehörige pflegen, müssen Unterlagen zwar früher einreichen, profitieren jedoch von längerfristigen Leistungen.
Zudem wurden die Beratungstermine für Schwerstpflegebedürftige reduziert, was den bürokratischen Aufwand für Pflegende und ihre Angehörigen verringert.
Markus Söder bleibt gelassen: "Meine Kinder sollen glücklich sein"
Zwischen Boulevard-Spekulationen und politischen Schlagzeilen: Söder zeigt Humor, wenn es um seine Familie geht. Doch eine Sache ist ihm ernst. Sein größter Wunsch? Dass seine Kinder ihren eigenen Weg finden – fernab der öffentlichen Aufmerksamkeit.
Gießens Klimabilanz 2024: Weniger Energie, aber mehr CO₂-Emissionen als erwartet
Die Stadt Gießen kämpft mit einer paradoxen Klimabilanz: Der Energieverbrauch sinkt, doch die Emissionen klettern. Was steckt dahinter – und wie reagiert die Politik?
Streunender Hund mit Krawatte löst in Koblenz Polizeieinsatz aus
Was wie ein Karnevalsstreich wirkte, entpuppte sich als harmloses Missverständnis. Warum die Polizei trotzdem alarmiert wurde – und wie der Besitzer alles klärte.
Drei Jugendliche wegen Steinwürfen auf Autobahn A49 zu Haft verurteilt
Ein brutaler Angriff mit potenziell tödlichen Folgen: Drei Jugendliche werfen Steine und Leitplankenpfosten von einer Brücke. Das Gericht sieht darin vorsätzliche Lebensgefahr – und spricht ein hartes Urteil. Was trieb sie an, und warum zeigten sie keine Reue?
Abriss maroder Mehrfamilienhäuser in Frankfurt beginnt nach jahrelangem Leerstand
Jahre nach den ersten Warnungen fällt der Startschuss für den Abriss. Doch während am Oeder Weg 34 Neubauten entstehen, drohen an anderen VBL-Standorten ähnliche Risiken.
Mainz 05 bricht mit 200 Jahren Tradition: Erste Frau leitet Fastnachtsrevue
200 Jahre Männerdomäne – jetzt regiert eine Frau die Mainzer Fastnacht. Ihre Sticheleien gegen Trump und Merz bleiben unkommentiert, doch die Tradition ist geknackt.
Frankfurt belohnt Autoverzicht mit kostenlosem Fernsehprogramm für ein Jahr
Wer in Frankfurt auf sein Auto verzichtet, bekommt ein Jahr lang gratis Fernsehen. Das Projekt zeigt: Immer mehr Bürger steigen um – mit überraschenden Folgen für den Verkehr.
"Unter uns" feiert Karneval mit Brings und Eko Fresh in Kölner Sonderfolge
Weiberfastnacht wird zur TV-Party: Unter uns vereint Kölner Kultband Brings mit Rapper Eko Fresh. Doch zwischen Konfetti und Kostümen droht ein dramatischer Clou.
Lessing-Tage in Hamburg: Ein Theaterprozess über die AfD polarisiert die Stadt
Ein realer Prozess als Bühnenstück: Juristen debattieren in Hamburg über ein AfD-Verbot. Milo Rau verschmilzt Kunst und Politik – und sorgt für Furore. Was bedeutet das für Deutschland und seine Demokratie?
42 Fachkräfte feiern ihren Berufseinstieg nach erfolgreicher Ausbildung bei K+S Werra
Von Chemikanten bis zu Bergbautechnikern: Die neuen Fachkräfte wurden mit Urkunden, Buchpreisen und einer traditionellen Brotgabe gefeiert. Ein emotionaler Start in die Karriere.
Hessen revolutioniert Straßenbau mit weniger Bürokratie und mehr Digitalisierung
Weniger Papierkram, mehr Innovation: Hessen will mit digitalen Methoden und klugen Recycling-Lösungen den Straßenbau beschleunigen. Wie die Reformen funktionieren sollen – und wer davon profitiert.
Überraschungen und Vielfalt: Das ungewöhnliche GNTM-Casting in Köln
Eine Autorin, ein Mann beim Frauen-Casting und Models mit bewegenden Geschichten: Heidi Klums neue Staffel bricht alle Regeln. Wer überzeugt – und wer scheitert schon in Runde eins?