Polizei räumt besetzten Osthang der Mathildenhöhe für Bauarbeiten

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Eine große Menge Menschen mit Masken und Schildern versammelt sich vor einem Gebäude mit Fenstern, Türen und einem Banner, um gegen eine Regierungsentscheidung zu protestieren, die das Tragen von Masken verbietet, mit einem Baum im Hintergrund.Admin User

Polizeiliche Absperrung vor geplanter Fällung in Darmstadt - Polizei räumt besetzten Osthang der Mathildenhöhe für Bauarbeiten

Die Polizei in Darmstadt hat damit begonnen, die Protestierenden vom Osthang der Mathildenhöhe zu räumen, um den Weg für geplante Bauarbeiten freizumachen. Das Gelände, das seit Langem ein zentraler Treffpunkt für die Gemeinschaft ist, wird seit Wochen von Aktivisten besetzt, die sich gegen den Bau eines neuen Besucherzentrums wehren. Die Behörden haben das Areal seit dem 20. Februar abgesperrt und zur offiziellen Baustelle erklärt.

Die Räumung begann am frühen Morgen, wobei sich etwa 20 bis 30 Demonstranten in der Nähe der Absperrungen versammelt hatten. Zwei Protestierende waren auf Bäume innerhalb der abgesperrten Zone geklettert, einer stieg später wieder herab. Die Bemühungen, auch den zweiten sicher herunterzuholen, dauerten noch an.

Ein großer Polizeieinsatz sorgte dafür, dass die Räumung bisher friedlich verlief. Allerdings entdeckten Beamte auf dem Gelände eine vergrabene Gasflasche, die mit Nägeln gespickt war. Die Behörden verurteilten die Vorrichtung als gezielte Provokation.

Die Stadt plant, auf dem Gelände ein Informationszentrum zu errichten, und bezeichnet dies als notwendigen Schritt für die Zukunft des Projekts. Oberbürgermeister Hanno Benz bezeichnete die Mathildenhöhe als ein "kulturelles Juwel von weltweiter Bedeutung" und betonte, das neue Zentrum solle als Tor für Besucher dienen.

Seit 2015 wird der Osthang für Gemeinschaftsveranstaltungen wie Flohmärkte, Konzerte und Festivals genutzt. Aktivisten, die sich unter dem Motto "Osthang bleibt" versammeln, besetzen das Gelände seit Wochen, um gegen die Bebauung zu protestieren.

Eine allgemeine Verfügung der Stadt verbietet nun den Zutritt zum Areal, das offiziell als aktive Baustelle ausgewiesen ist. Die Polizei überwacht die Lage weiterhin, während die Räumung fortgesetzt wird. Das Besucherzentrum bleibt ein zentraler Bestandteil der Pläne Darmstadt für die zum UNESCO-Welterbe zählende Mathildenhöhe.

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