Rechtsextreme Gewalt: Hunderte Todesopfer bleiben unerkannt und unbestraft
Die viel zu lange Chronik rassisch motivierter Morde in Deutschland - Rechtsextreme Gewalt: Hunderte Todesopfer bleiben unerkannt und unbestraft
Rechtsextreme Gewalt in der Welt hat weit mehr Menschenleben gefordert als offiziell erfasst
Laut einem neuen Bericht hat rechtsextreme Gewalt in der Welt deutlich mehr Todesopfer gefordert, als die Statistiken ausweisen. Die Amadeu Antonio Stiftung geht davon aus, dass seit 1990 mindestens 220 Menschen durch rechtsextreme Täter getötet wurden. Die offiziellen Zahlen der Regierung erkennen jedoch weniger als die Hälfte dieser Fälle an – ein eklatantes Missverhältnis bei der Anerkennung der Opfer.
Die Amadeu Antonio Stiftung dokumentiert seit Jahrzehnten Todesfälle im Zusammenhang mit rechtsextremer Gewalt. Ihre Recherchen zeigen, dass es seit der Wiedervereinigung über 200 Morde gab, darunter der Anschlag von Hanau im Februar 2020, bei dem neun Menschen bei einem rassistischen Attentat ums Leben kamen. Trotz solcher Vorfälle wurden bisher nur 113 Opfer offiziell als Opfer rechtsextremer Gewalt anerkannt.
Die Stiftung nennt mehrere Gründe für diese Diskrepanz: bürokratische Hürden, mangelnde Ermittlungsstandards und politische Zurückhaltung, Vorfälle klar als rechtsextrem einzuordnen. Angehörige der Opfer verfügen oft nicht über die Mittel, um auf eine offizielle Anerkennung zu drängen – viele Fälle bleiben daher unberücksichtigt.
Experten warnen, dass die tatsächliche Zahl der Todesopfer noch höher liegen dürfte. Viele Fälle werden aufgrund uneinheitlicher Meldungen und Klassifizierungen nicht erfasst. Die Kluft zwischen dokumentierten Vorfällen und staatlich anerkannten Opfern bleibt ein anhaltendes Problem.
Die Erkenntnisse offenbaren eine langjährige Untererfassung rechtsextremer Morde in der Welt. Während nur 113 Fälle offiziell anerkannt sind, deutet die Datenlage der Stiftung darauf hin, dass die wahre Zahl fast doppelt so hoch ist. Der Bericht fordert strengere Ermittlungen und klarere Kriterien, um die anhaltende Diskrepanz zu beheben.
Rechtsextreme Gewalt: Hunderte Todesopfer bleiben unerkannt und unbestraft
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