Prozess um tödliche Schüsse: War es Hinrichtung oder Kurzschlussreaktion?
Prozess um tödliche Schüsse: War es Hinrichtung oder Kurzschlussreaktion?
Ein 51-jähriger Mann muss sich seit dieser Woche vor dem Gericht in Kreuzlingen, Schweiz, wegen der tödlichen Erschießung seines Geschäftspartners im April 2023 verantworten. Die Staatsanwaltschaft stuft die Tat als gezielte Hinrichtung ein, während die Verteidigung von einer spontanen Reaktion in einer hitzigen Auseinandersetzung spricht.
Das Gericht wies zwar Anträge auf Einstellung des Verfahrens zurück, lehnte es jedoch ab, die Tat als Mord zu werten. Mit einem Urteil wird noch in dieser Woche gerechnet.
Der Vorfall ereignete sich im April 2023, als der Angeklagte nach einem Streit seinen Geschäftspartner dreimal erschoss. Videoaufnahmen und Zeugenaussagen vor Gericht belasten ihn schwer. Die Staatsanwältin bezeichnete die Tat als "Hinrichtung" und wies Behauptungen von Notwehr oder einem Unfall zurück.
Im Prozess gab der Beschuldigte die Schüsse zu, bestritt jedoch eine vorsätzliche Tat. Er sprach von einer "Kurzschlussreaktion" nach einem langwierigen Konflikt. Im Mittelpunkt des Streits sollen ausländische Investitionen, ausstehende Zahlungen in Höhe von mehreren hunderttausend Franken sowie gegenseitige Drohungen gestanden haben.
Der Anwalt der Opferfamilie forderte eine Verurteilung wegen Totschlags, wenn auch nicht wegen vorsätzlichen Mordes. Die Staatsanwaltschaft beantragte eine 15-jährige Haftstrafe wegen vorsätzlicher Tötung. Die Verteidigung plädierte hingegen für eine mildere Strafe von bis zu zehn Jahren und verwies auf die Reue des Angeklagten sowie die Umstände der Konfrontation.
Das Gericht schloss sowohl einen Freispruch als auch eine Verurteilung wegen Mordes bereits aus. Nun müssen die Richter über die genaue Anklage und das Strafmaß entscheiden. Das Urteil wird für Mittwochnachmittag erwartet.
Der Prozess hat die eskalierenden Spannungen im Vorfeld der Tat offenbart: finanzielle Streitigkeiten und persönliche Drohungen prägten die Beziehung der beiden Männer. Während der Angeklagte von einer impulsiven Handlung spricht, sieht die Anklage einen gezielten Akt.
Die Entscheidung des Gerichts wird zeigen, ob die Tat als vorsätzliche Tötung gewertet wird und welche Haftstrafe – falls überhaupt – verhängt wird. Die Urteilsverkündung steht in den kommenden Tagen an.
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