Satire der FDP trifft CSU – doch die Macht der Unionsparteien bleibt ungebrochen
Satire der FDP trifft CSU – doch die Macht der Unionsparteien bleibt ungebrochen
Ein satirischer Sketch der Freien Demokratischen Partei (FDP) hat die politische Szene in Kempten auf die Schippe genommen – vor allem die jahrzehntelange Vorherrschaft der CSU. Unter dem Titel "DonQuiSchoche" persiflierte die Aufführung die internen Debatten der politischen Partei über die Nachfolge im Bürgermeisteramt und übertrieb dabei die eigene Oppositionsrolle. Trotz des Humors vermochte der Sketch jedoch wenig an der realen Wählergunst vor der Wahl 2025 zu ändern.
Die FDP-Riege nahm insbesondere die feste Machtposition der Unionsparteien in der Kommunalpolitik ins Visier und zeichnete deren Bürgermeisterkandidaten als entweder unerprobt oder exzentrisch. Dominik Tartler wurde als "grüner Junge" abgetan, Katharina Schrader als zerstreute Mutter Holle dargestellt, die Herzen durch die Stadt wirft. Franz-Josef Natterer-Babych gab einen selbstverliebten Narzissten ab, der sich ständig im Spiegel bewundert. Unklar blieb für die Wähler, ob "Rechenmeister" Eigstler oder "Hai" Wilhelm die amtierende Indra Baier-Müller – Spitzname "Hausdrache" – tatsächlich ersetzen könnten.
Arzt Spitzer steuerte eine musikalische Nummer bei, in der er seine Parkprivilegien besang: "Ich zahl' keinen Cent fürs Parken – in Kempten kennt mich jeder." Zudem scherzte er, in seiner Praxis keine Patienten mit Durchfall behandeln zu wollen. Im Kern warnte der Sketch davor, politische Macht wie ein "Mitbringsel" leichtfertig zu verteilen.
Doch als am 15. Oktober 2025 die Stimmen ausgezählt wurden, sicherte sich der CSU-Kandidat Peter Briel das Bürgermeisteramt. Die realen Vorwürfe der FDP gegen die Dominanz der Unionsparteien – wie im Sketch karikiert – konnten die Machtstellung der Partei nicht erschüttern. Selbst der SPD-Bewerber fand gegen das etablierte System kaum Gehör.
"DonQuiSchoche" bot scharfe Komik, aber keinen nachhaltigen politischen Umbruch. Die Unionsparteien behielten ihre Führung in Kempten, und Peter Briel trat wie geplant sein Amt an. Zwar spiegelte die Satire der FDP reale Unmutsstimmungen wider – die Wahlergebnisse jedoch zeigten: Die Wählertreue blieb weitgehend ungebrochen.
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