Hanau gedenkt der Opfer des rechtsextremen Anschlags – und fordert Konsequenzen

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Ein Zaun mit einer Fahne, auf der 'Kashmirischer Protest gegen den Tod eines Mannes, der bei einem Autounfall starb' steht, vor einem Gebäude, umgeben von Motorrädern, Gras, Pflanzen, Straßenlaternen, Strommasten und Stromkabel unter einem klaren Himmel.Admin User

Hanau gedenkt der Opfer des rechtsextremen Anschlags – und fordert Konsequenzen

Gedenkveranstaltung in Hanau für die Opfer des rechtsextremen Anschlags von 2020

In Hanau findet eine Gedenkveranstaltung für die neun Menschen statt, die bei einem rechtsextremen Anschlag am 19. Februar 2020 getötet wurden. Die unter dem Motto "Hanau – Kein Einzelfall" stehende Kundgebung erinnert auch an Ibrahim Akkus, einen Überlebenden, der im Januar an seinen Verletzungen starb. Die Organisator:innen fordern entschlossenere Maßnahmen gegen Rassismus und besseren Schutz für marginalisierte Gemeinschaften.

Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr mit einer Eröffnungsrede von Hanaus Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. Anschließend wird Sascha Schmidt zu den Anwesenden sprechen und dabei die Opfer rechtsextremer Gewalt in Hessen in den Fokus rücken. Auch der Hessische Landtag in Wiesbaden wird mit einer Schweigeminute der Opfer gedenken.

Die Kundgebung lenkt die Aufmerksamkeit auf ein größeres Muster extremistischer Gewalt: Seit 1945 wurden in Deutschland mindestens 479 Menschen bei faschistischen und rechtsextremen Anschlägen getötet. Von ihnen sind 414 Namen auf einer Gedenktafel im Hamburger Thalia Theater verzeichnet, während 65 Opfer weiterhin unbekannt bleiben. Allein in Hessen stehen 21 Todesfälle in Verbindung mit rechtsextremer Gewalt – sieben davon wurden jedoch noch nicht offiziell als solche anerkannt.

Unterstützer:innen, darunter die Initiative "Omas gegen Rechts Wiesbaden", fordern umfassendere Ermittlungen zum Anschlag von Hanau. Sie verlangen Antworten auf offene Fragen sowie bessere Schulungen für öffentliche Institutionen, die Polizei und die Justiz, um strukturellen Rassismus zu bekämpfen.

Die Gedenkveranstaltung ist zugleich eine Hommage an die Opfer und ein Aufruf zum Handeln. Die Organisator:innen setzen sich für strengere Maßnahmen gegen Diskriminierung in allen Bereichen der Gesellschaft ein. Zudem fordern sie Transparenz bei der Aufarbeitung rechtsextremer Gewalttaten durch die Behörden.

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