Wie Wiesbaden mit "Public Next" Bürgerbeteiligung und Verwaltung revolutioniert
Wie Wiesbaden mit "Public Next" Bürgerbeteiligung und Verwaltung revolutioniert
Zwei Jahre "Public Next" in Wiesbaden: Wie Bürgerbeteiligung und mutige Ideen die Verwaltung verbessern
Ein zweijähriges Pilotprojekt in Wiesbaden hat gezeigt, wie öffentliche Dienstleistungen durch Bürgerbeteiligung und das Ausprobieren neuer Ansätze nachhaltig verbessert werden können. Unter dem Namen Public Next brachten Stadtverwaltung, Kreative und Anwohner:innen ihre Perspektiven zusammen, um konkrete Herausforderungen des Alltags zu lösen. Statt auf starre Vorgaben von oben zu setzen, konzentrierten sich die Teams auf die Bedürfnisse der Nutzer:innen und entwickelten durch schnelles Prototyping bessere Lösungen.
Fünf zentrale Handlungsfelder stand im Fokus: die barriereärmere Gestaltung von Fitnessangeboten für Senior:innen, die Vereinfachung von Standesamtsverfahren, die Weiterentwicklung der Zukunftswerkstatt Wiesbaden, die Optimierung der Dienstleistungen im Jobcenter sowie die Schaffung von Räumen für demokratische Teilhabe. In enger Zusammenarbeit beobachteten die Beteiligten, wie Bürger:innen mit den Angeboten interagieren, und testeten Veränderungen direkt an Prototypen.
Anstatt auf neue Verordnungen zu warten, änderten die Teams ihre Herangehensweise: Sie analysierten Nutzerwege, identifizierten Problemstellen und erarbeiteten zügig praktikable Lösungen. Diese praxisnahe Methode führte zu klarerer Kommunikation, schlankeren Abläufen und mehr Transparenz in der öffentlichen Verwaltung.
Der eigentliche Erfolg lag jedoch in der Zusammenarbeit. Indem Stadtmitarbeiter:innen, Designer:innen und Anwohner:innen als gleichberechtigte Partner:innen agierten, wurden Abteilungsgrenzen überwunden. Das direkte Ausprobieren von Ideen schuf Vertrauen und demonstrierte, wie gemeinsames Gestalten (Co-Creation) Verbesserungen beschleunigen kann. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in die weitere Arbeit der Zukunftswerkstatt Wiesbaden ein – und sorgen dafür, dass Dienstleistungen sich kontinuierlich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren.
Obwohl das Projekt lokal begrenzt blieb, bieten seine Methoden – nutzerzentriertes Design, schnelles Testen und fachübergreifende Teamarbeit – ein Modell dafür, wie Städte öffentliche Dienstleistungen neu denken könnten. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass ähnliche Co-Creation-Ansätze in anderen deutschen Kommunen flächendeckend übernommen wurden.
Public Next endete mit greifbaren Ergebnissen: beschleunigte Prozesse, gestärktes Vertrauen zwischen Stadt und Bürger:innen sowie eine Blaupause für die künftige Zusammenarbeit. Die Wiesbadener Verwaltung wird die Arbeit fortsetzen und die Learnings in der Zukunftswerkstatt Wiesbaden verankern. Im Mittelpunkt bleibt, die öffentlichen Dienstleistungen responsiv, effizient und maßgeschneidert für die Menschen zu gestalten, die sie nutzen.
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