AfD in der Kritik: Wie Vetternwirtschaft die Partei erschüttert

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Ein deutscher Propagandaplakat für die Nazi-Partei, das zwei Männer auf einem Sofa zeigt, mit Text, der parteibezogene Informationen bereitstellt.Admin User

AfD in der Kritik: Wie Vetternwirtschaft die Partei erschüttert

Vetternwirtschaftsvorwürfe gegen die AfD verbreiten sich bundesweit

In der Partei Alternative für Deutschland (AfD) mehren sich die Vorwürfe der Vetternwirtschaft. Aktuelle Berichte zeigen mehrere Fälle, in denen Angehörige von Parteifunktionären bezahlte Positionen in AfD-nahen Stellen innehaben. Ein besonders auffälliges Beispiel betrifft Damian Lohr, den parlamentarischen Geschäftsführer der AfD in Rheinland-Pfalz, dessen Familienmitglieder in verschiedenen Bundesländern in parteinahe Tätigkeiten eingebunden sind.

Lohrs Mutter arbeitet seit fast einem Jahrzehnt für die AfD-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz. Seine Schwester ist seit sieben Jahren für die hessische AfD-Fraktion tätig und fungiert derzeit als Assistentin des Fraktionsvorsitzenden Robert Lambrou, der ihre Leistungen als "herausragend" bezeichnet. Auch Lohrs Stiefvater ist als Büroleiter für die AfD-Stadtratsfraktion im Wiesbadener Rathaus beschäftigt.

Die hessische AfD-Fraktion verfügt derzeit über keine expliziten Regelungen, die die Einstellung von Angehörigen verbieten. Stattdessen richten sich Personalentscheidungen für Mitarbeiter von Abgeordneten nach dem Hessischen Abgeordnetengesetz. Lambrou räumte ein, dass die Fraktion Familienmitglieder nicht grundsätzlich ausschließe, solche Einstellungen jedoch überzeugende Qualifikationen vorweisen müssten.

Doch nicht nur in Hessen gibt es solche Netzwerke. Auch in Sachsen-Anhalt deuten Berichte auf ähnliche Verflechtungen hin, wenngleich bisher keine umfassende Übersicht der Fälle vorliegt. Die Vorwürfe beschränken sich nicht auf Einzelfälle, sondern werfen grundsätzliche Fragen zu den Einstellungspraktiken der Partei auf.

Die Fälle um Lohrs Familienmitglieder zeigen ein Muster: Angehörige arbeiten in AfD-nahen Positionen in mehreren Bundesländern. Da es keine strengen internen Vorschriften gegen solche Personalentscheidungen gibt, bleiben die Einstellungspraktiken der Partei weiter in der Kritik. Mit Berichten über ähnliche Konstellationen in ganz Deutschland hält das Thema die Öffentlichkeit in Atem.

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