Franziska van Almsick kämpft gegen die Hassflut im Netz nach Olympia 2024
Franziska van Almsick kämpft gegen die Hassflut im Netz nach Olympia 2024
Franziska van Almsick, eine der bekanntesten Schwimmerinnen Deutschlands, hat sich gegen die wachsende Flut von Hasskommentaren im Netz gegen Olympioniken ausgesprochen. Ihre Äußerungen fielen während des Ball des Sports in Frankfurt, wo sie als stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der Stiftung Deutsche Sporthilfe teilnahm.
Das Thema gewann nach den Olympischen Spielen 2024 in Paris an Brisanz, nachdem Berichte bekannt wurden, wonach tausende hasserfüllte Nachrichten deutsche Athletinnen und Athleten erreichten.
Van Almsick verfolgte die Wettkämpfe in Paris aufmerksam und zeigte sich als starke Unterstützerin der deutschen Mannschaft. Gleichzeitig äußerte sie tiefe Besorgnis über die digitale Hetze gegen Sportlerinnen und Sportler – ein Phänomen, das sie als zunehmend beunruhigend bezeichnete.
Besonders bekannt wurde der Fall der Biathletin Franziska Preuß, die nach enttäuschenden Leistungen eine Welle von Hassbotschaften erlebte. Doch das Problem beschränkt sich nicht auf Einzelschicksale. Laut dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) wurden während der Spiele 2024 über 61.000 Kommentare überwacht. Mithilfe von KI-Tools filterte man fast 4.000 hasserfüllte Nachrichten in 30 Sprachen heraus – darunter rassistische, sexistische und andere beleidigende Inhalte. In einigen Fällen leitete man die Vorfälle sogar an die Staatsanwaltschaft weiter.
Vor den Olympischen Winterspielen 2026 spitzte sich die Lage weiter zu: Bereits 1.300 Hasskommentare wurden registriert. Van Almsicks Worte beim Ball des Sports unterstrichen den wachsenden Druck auf Athletinnen und Athleten – sowohl während als auch nach den Wettkämpfen.
Angesichts der Zunahme digitaler Angriffe sehen sich Sportverbände zum Handeln gezwungen: KI-gestützte Überwachung und rechtliche Schritte gehören mittlerweile zum Repertoire. Van Almsicks Stellungnahme verstärkt die Forderungen nach besserem Schutz für Sportler. Die Debatte über digitale Gewalt wird vor den Spielen 2026 weiter an Fahrt aufnehmen.
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