Anton Müllers Versöhnungskunst wird zum kulturellen Erbe Hanaus
Anton Müllers Versöhnungskunst wird zum kulturellen Erbe Hanaus
Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat ein ungewöhnliches Geschenk des heimischen Künstlers Anton Müller erhalten. Die Zeichnung, ein Symbol der Versöhnung zwischen früheren Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeistern, ist längst zu einem geschätzten Teil des kulturellen Erbes Hanaus geworden.
Anton Müller, langjähriges Mitglied der Steinheimer Künstlergruppe, überreichte das Werk als Zeichen des Dankes für die Glückwünsche der Stadt zu seinem Geburtstag. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Müller nicht persönlich anwesend sein und ließ das Kunstwerk Kaminsky zukommen.
Die 2012 entstandene Zeichnung zeigt die Aussöhnung zwischen Kaminsky und seiner Vorgängerin Margret Härtel im Jahr 2005. Seither ist sie fester Bestandteil der Hanauer Kulturszene. Oberbürgermeister Kaminsky lobte Müllers Schaffen und betonte, dass seine Kunst seit Jahrzehnten Verbindung, Engagement und Gemeinschaft in Hanau verkörpere.
Müllers künstlerischer Werdegang begann mit Buchillustrationen und Lithografien, wobei er sich oft Motiven wie der Arche Noah und biblischen Themen widmete. 1972 trat er der Steinheimer Künstlergruppe bei und leitete sie von 1987 bis 2019 als Vorsitzender.
Mit dieser Schenkung unterstrich Anton Müller erneut seine tiefe Verbundenheit mit seiner Heimatstadt und ihrem kulturellen Leben. Oberbürgermeister Kaminsky zeigte sich dankbar und hob die Bedeutung von Müllers Werk für das kulturelle Erbe Hanaus hervor.
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