Bahnhof Kastel bleibt jahrelang ein barrierefreies Ärgernis für Pendler
Bahnhof Kastel bleibt jahrelang ein barrierefreies Ärgernis für Pendler
Bahnhof Kastel, ein zentraler Verkehrsknotenpunkt im Rhein-Main-Gebiet, bleibt für viele Pendler trotz langjähriger Modernisierungsversprechen unzureichend zugänglich. Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen und Reisende mit schwerem Gepäck kämpfen weiterhin mit fehlenden Aufzügen und barrierefreien Zugängen.
Ursprünglich sollte das Projekt zur Barrierefreiheit des Bahnhofs bereits 2022 abgeschlossen sein. Doch durch wiederholte Verzögerungen hat sich der Zeitplan immer weiter verschoben – der Mittelbahnsteig wird voraussichtlich erst 2029 oder später stufenlos erreichbar sein. Damit könnte die Umsetzung des Vorhabens von der Planung bis zur Fertigstellung sieben Jahre oder mehr in Anspruch nehmen.
Andreas Kowol, Verkehrsdezernent der Stadt Wiesbaden, übt offene Kritik an der Deutschen Bahn wegen der anhaltenden Rückschläge. Die Stadt rechnet zwar damit, dass der Hausbahnsteig bis 2026 einen Aufzug erhält, doch für den Mittelbahnsteig gibt es weiterhin keine klare Perspektive. Beamte warnen, dass auch andere wichtige Projekte wie die Verbindung nach Wallau und der Bahnhof Igstadt von ähnlichen Verzögerungen betroffen sind.
Wiesbaden fordert von der Deutschen Bahn, der Bundesregierung und den zuständigen Behörden einen detaillierten Fahrplan. Ohne konkrete Maßnahmen schwindet das Vertrauen in die Fähigkeit des Bahnkonzerns, seine Zusagen einzuhalten.
Durch die jüngsten Verzögerungen könnte der Bahnhof Kastel erst gegen Ende des Jahrzehnts vollständig barrierefrei sein. Pendler mit Mobilitätseinschränkungen müssen weiterhin mit erheblichen Schwierigkeiten rechnen, während die lokalen Behörden auf verbindliche Zeitpläne drängen. Die wiederholten Rückschläge werfen zudem Fragen über den Fortschritt weiterer Infrastrukturprojekte in der Region auf.
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