Bruchhagen warnt Eintracht Frankfurt vor Selbstüberschätzung nach Champions-League-Erfolg
Bruchhagen warnt Eintracht Frankfurt vor Selbstüberschätzung nach Champions-League-Erfolg
Heribert Bruchhagen mahnt Eintracht Frankfurt zur Bodenständigkeit
Der ehemalige Präsident von Eintracht Frankfurt, Heribert Bruchhagen, hat den Verein trotz jüngster Erfolge zur Bescheidenheit gemahnt. Seine Äußerungen folgen auf die historische Qualifikation für die Champions League, die die Mannschaft erstmals über die Liga in der vergangenen Saison erreichte. Angesichts der derzeitigen, durchwachsenen Saisonleistungen warnt er jedoch davor, den Blick für die Realität zu verlieren.
Bruchhagen betonte die Gefahren überzogener Erwartungen und wies darauf hin, dass Erfolg schnell als selbstverständlich angesehen werde. Eine Verschiebung der Ziele oder das Ignorieren sportlicher Gegebenheiten könnte zu Fehlentscheidungen führen – ein Risiko, das auch Eintracht Frankfurt drohe.
Aktuell belegt die Mannschaft Platz sieben in der Bundesliga, was Bruchhagen als "großen Erfolg" bezeichnete. Zwar räumte er aktuelle Leistungseinbrüche ein, sah darin aber keinen Grund zur Panik. Stattdessen lobte er die Arbeit von Sportdirektor Markus Krösche, deren Ergebnisse er als "überzeugend" bewertete. An Krösches Seite agiert Timmo Hardung als Sportdirektor und findet ebenfalls Bruchhagens Zustimmung. Pirmin Schwegler, Leiter des Profifußballs, soll laut Berichten zu VfL Wolfsburg wechseln. Trotz dieser personellen Veränderungen zeigt sich Bruchhagen zuversichtlich, dass der Verein auf dem richtigen Weg ist. Trainer Dino Toppmöller steht in dieser Saison wegen der unbeständigen Ergebnisse in der Kritik. Bruchhagens Worte erinnern daran, dass Stabilität und Realismusssinn wichtiger sind als kurzfristige Schwankungen.
Die Champions-League-Qualifikation in der vergangenen Saison war ein historischer Meilenstein für Eintracht Frankfurt. Doch mit einer Platzierung im Mittelfeld in dieser Spielzeit unterstreicht Bruchhagens Mahnung die Notwendigkeit von Geduld. Die Vereinsführung arbeitet weiterhin unter Beobachtung, doch seine Unterstützung signalisiert Vertrauen in den langfristigen Kurs.
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