Wiesbadens Walhalla-Halle wird für 70 Millionen Euro zum Kulturjuwel saniert

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Ein Schwarz-Weiß-Foto eines abgerissenen Gebäudes mit zerbrochenen Fenstern, Schutt, einer Collage aus zwei Bildern und darüberliegendem Text.Admin User

Wiesbadens Walhalla-Halle wird für 70 Millionen Euro zum Kulturjuwel saniert

Wiesbadens historisches Walhalla-Halle steht vor einer umfassenden Sanierung – die Abrissarbeiten sollen noch in diesem Sommer beginnen. Der vom Stadtrat abgesegnete Umbau des Kulturdenkmals von 1897 zielt darauf ab, dem Gebäude sein ursprüngliches Aussehen zurückzugeben und gleichzeitig die technischen Einrichtungen zu modernisieren. Die Gesamtkosten der Renovierung werden auf rund 70 Millionen Euro geschätzt; die Fertigstellung ist für 2030 geplant.

In der ersten Projektphase steht der Abriss eines Seitentrakts neben dem großen Festsaal an. Der 1928 errichtete Anbau wird entfernt, um die ursprüngliche Fassade des Gebäudes wiederherzustellen. Bei den Arbeiten kommen zudem Überreste der historischen Außenwand zum Vorschein, die Architekten in das Design der neuen Fenster integrieren wollen.

Bevor die Bauarbeiten beginnen können, muss ein Bekleidungsgeschäft im Erdgeschoss die Räumlichkeiten bis März 2026 verlassen. Dies ermöglicht gründliche Untersuchungen der Zwischendecken und des Dachbodens. Die genehmigten Pläne sehen außerdem die Entsorgung schadstoffbelasteter Materialien, die statische Verstärkung der Bausubstanz sowie den Rückbau eines Anbaus aus den 1930er-Jahren an der Westseite vor.

Zusätzliche Gutachten sollen die Kostenplanung präzisieren und ein zukünftiges Betriebs- und Vermietungsmodell entwickeln. Die Stadt strebt an, die Walhalla-Halle zu einem mehrstöckigen Kulturzentrum umzugestalten, das Festivals, Lesungen, Filmvorführungen, Tanz- und Musikaufführungen, Konzerte sowie Jugendveranstaltungen beherbergt. Die Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Kultureinrichtungen wird dabei eine zentrale Rolle spielen.

Die Sanierung der Walhalla-Halle markiert einen wichtigen Schritt zur Bewahrung des architektonischen Erbes Wiesbadens. Nach Abschluss soll das Haus ein erweitertes Kulturprogramm bieten – ohne seinen historischen Charakter zu verlieren. Zeitplan und Budget des Projekts werden im Zuge weiterer Planungen finalisiert.

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