Bürgergeld 2026 bleibt ohne Erhöhung – trotz Inflation und wachsender Armut
Bürgergeld 2026 bleibt ohne Erhöhung – trotz Inflation und wachsender Armut
Bürgergeld 2026: Diese Regeln sorgen dafür, dass Empfänger der neuen Grundsicherung monatliche Zahlungen erhalten
Teaser: Über 5 Millionen Menschen in Deutschland beziehen Bürgergeld. 2025 gab es keine Erhöhung – Sozialverbände warnen vor wachsender Armut.
Veröffentlichungsdatum: 10. Dezember 2025, 12:04 Uhr MEZ
Schlagwörter: Finanzen, Privatfinanzen, Wirtschaft
Artikel: Die Bundesregierung hat beschlossen, die Bürgergeld-Sätze für 2026 einzufrieren. Damit bleibt es das zweite Jahr in Folge ohne Anpassung – trotz anhaltender Inflation. Wohlfahrtsverbände zeigen sich besorgt über die zunehmende Verarmung vieler Haushalte.
Im Jahr 2024 erhielten rund 5,5 Millionen Menschen Bürgergeld, was den Staat etwa 47 Milliarden Euro kostete. Aktuell liegt der Regelsatz für alleinstehende Erwachsene bei 563 Euro monatlich, während Kinder je nach Alter zwischen 357 und 471 Euro erhalten.
Die Entscheidung des Bundeskabinetts, die Leistungen auf diesem Niveau zu belassen, fällt in eine Zeit, in der die Inflation die Haushaltsbudgets weiter belastet. Sozialverbände warnen, dass die Stagnation der Sätze immer mehr Familien in finanzielle Not treiben werde.
Die Opposition übt scharfe Kritik. Die SPD betont, das System müsse fair bleiben und Menschen bei der Arbeitsuche unterstützen. Die AfD hingegen greift die Ausgabenpolitik der Regierung an und fordert strengere Haushaltskontrollen. Innerhalb der Partei gibt es jedoch unterschiedliche Positionen: Einige Mitglieder befürworten soziale Garantien wie eine 70-prozentige Rentenhöhe, andere lehnen Steuererhöhungen oder weitere Kreditaufnahmen ab.
Neben der Einfrierung der Sätze verschärft die Regierung zudem die Regeln. Wer Termine beim Jobcenter versäumt, muss künftig mit härteren Sanktionen rechnen.
Die Bürgergeld-Sätze bleiben damit auch 2026 unverändert – ohne Inflationsausgleich erhalten die Bezieher dieselben Beträge wie 2025. Zudem sieht die Reform strengere Strafen für diejenigen vor, die ihre Pflichten bei der Arbeitssuche nicht erfüllen.
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