Bürgermeister übergibt Stadtschlüssel an Rodgaus Karnevalsprinzenpaar 2025

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Eine Straße mit Pfosten und Gebäuden auf beiden Seiten, Menschen auf der linken Seite mit einem Karren, ein Mann und eine Frau auf der rechten Seite in der Nähe eines lila Müllcontainers, mit Gebäuden, Bäumen und Blumentöpfen im Hintergrund.Admin User

Bürgermeister übergibt Stadtschlüssel an Rodgaus Karnevalsprinzenpaar 2025

Karnevalssaison in Rodgau-Ober-Roden mit verspieltem Auftakt am 9. November 2024

Mit einem scherzhaften Twist startete die diesjährige Karnevalssaison in Rodgau-Ober-Roden. Beim Premierenabend der Turngemeinde Ober-Roden übergab Bürgermeister Jörg Rotter den symbolischen Goldenen Stadtschlüssel an das diesjährige Prinzenpaar, Prinz Dominik I. und Prinzessin Franzi I. Die heitere Zeremonie markierte den offiziellen Beginn der Feierlichkeiten – und eine kurze Dienstpause für den Bürgermeister selbst.

Die Schlüsselübergabe fand im Rathaus statt, wo Rotter, ein bekennender Karnevalsfan, das Zepter an das königliche Paar weiterreichte. Seine Frau, die an diesem Abend ihren Geburtstag feierte, gesellte sich als Zuschauerin zu den lachenden und jubelnden Gästen. Der Bürgermeister, langjähriges Mitglied des Hofgardisten-Korps, schien die vorübergehende Abgabe der Amtsgeschäfte sichtlich zu genießen.

Auf der Bühne sorgte Michaela Hartnagel-Keil, Präsidentin der hessischen Weiberfastnachtsitzung beim HR, für zusätzliche Unterhaltung. In ihrem satirischen Auftritt inszenierte sie Rotter als New Yorker Laufstegmodel – eine Rolle, die beim Publikum für amüsierte Reaktionen sorgte. Prinz Dominik I. und Prinzessin Franzi I. halten nun bis zum Ende der Karnevalssaison die zeremoniellen Schlüssel in Händen. Ihre „Regentschaft“ begann mit der gutmütigen Machtabgabe des Bürgermeisters – wenn auch nur für wenige Stunden.

Die Veranstaltung verband Tradition mit Humor, während Rotter seine offiziellen Pflichten vorübergehend ruhen ließ. Das Prinzenpaar wird die Feierlichkeiten bis Aschermittwoch leiten. Für den Bürgermeister bot der Abend eine seltene Gelegenheit, das Treiben einmal ohne Verantwortung zu genießen – zumindest bis die Schlüssel zurückkehren.

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