Eisbad in Zinnowitz: 200 Mutige springen bei 1 °C in die Ostsee
"Gut abgebrüht" - Eisbader steigen in die Ostsee bei Usedom - Eisbad in Zinnowitz: 200 Mutige springen bei 1 °C in die Ostsee
Winterschwimmer in Zinnowitz auf Usedom trotzen eisigen Temperaturen beim traditionellen Neujahrsbad in der Ostsee
Rund 200 mutige Teilnehmer – vom Dreijährigen bis zum 81-Jährigen – wagten am Silvesterabend trotz klirrender Kälte den Sprung ins eiskalte Wasser der Ostsee. Tausende Zuschauer verfolgten das Spektakel vom Strand und der Seebrücke aus.
Bei Lufttemperaturen von 5 °C und Wassertemperaturen von nur 1 °C fand das Ereignis statt. Viele der Winterschwimmer trugen bunte, fröhliche Kostüme und verhalfen der frostigen Tradition so zu einem festlichen Touch. Aufgrund hoher Wellen blieben die Teilnehmer dieses Jahr jedoch näher am Ufer als in den Vorjahren.
Sicherheit stand an erster Stelle: Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnte vor Vorsicht und hatte Personal vor Ort, um den Ablauf zu überwachen. Unterdessen musste der Neujahrsschwimmen in Kühlungsborn wegen stürmischen Wetters verschoben werden und soll nun im Januar nachgeholt werden. Die Silvesterfeuerwerke in der Stadt finden jedoch wie geplant statt. In den Berichten wurde keine konkrete Person als Verantwortlicher für die Verlegung des Schwimmens in Kühlungsborn genannt. In Zinnowitz stiegen die Teilnehmer erfrischt aus dem Wasser – bereit, mit neuer Energie ins neue Jahr zu starten.
Trotz der Kälte lockte das Event in Zinnowitz zahlreiche Besucher an und unterstrich die anhaltende Beliebtheit des Winterbadens. Dank der Sicherheitsvorkehrungen verlief der Sprung ins kalte Nass ohne Zwischenfälle. Der verschobene Neujahrsschwimmen in Kühlungsborn soll nun – wetterabhängig – im Januar stattfinden.
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