EU-Hilfen für 915 Goodyear-Mitarbeiter: 3,09 Millionen Euro gegen Arbeitslosigkeit
EU-Hilfen für 915 Goodyear-Mitarbeiter: 3,09 Millionen Euro gegen Arbeitslosigkeit
Die Europäische Union hat 3,09 Millionen Euro an Hilfsgeldern für 915 ehemalige Goodyear-Mitarbeiter in Deutschland bewilligt. Die Mittel sollen Arbeitnehmer unterstützen, die nach der Umstrukturierung des Unternehmens in Hanau und Fulda ihren Job verloren haben. Viele der Betroffenen sind Männer über 50, die in der Region einem erhöhten Arbeitslosigkeitsrisiko ausgesetzt sind.
Die Entlassungen bei Goodyear trieben die jährliche Arbeitslosenquote in Fulda auf über 10 %. Besonders hart trafen die Stellenstreichungen ältere männliche Arbeitnehmer, die Schwierigkeiten haben, neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu finden.
Deutsche Behörden begannen im November 2024 mit der Unterstützung dieser Arbeitnehmer. Der Europäische Globalisierungsanpassungsfonds (EGF) der EU übernimmt nun rückwirkend 60 % der Kosten für Maßnahmen zur Wiedereingliederung.
Die Hilfsgelder fließen in Berufsberatung, Weiterbildungsangebote, Unterstützung bei Existenzgründungen und Hilfe bei der Stellensuche. Ziel ist es, den entlassenen Mitarbeitern den Übergang in neue Berufe oder Branchen zu erleichtern.
Die 3,09 Millionen Euro aus EU-Mitteln entlasten die lokalen Behörden und die betroffenen Arbeitnehmer finanziell. Die Unterstützungsprogramme laufen bereits, wobei die Kosten nun teilweise vom EGF getragen werden. Die Initiative zielt auf eine langfristige Wiedereingliederung der am stärksten von den Jobverlusten betroffenen Personen ab.
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