EU lockert Lieferkettenvorschriften – Mittelstand atmet auf, Großkonzerne bleiben in der Pflicht
EU lockert Lieferkettenvorschriften – Mittelstand atmet auf, Großkonzerne bleiben in der Pflicht
Weniger Bürokratie, mehr Vernunft: EU lockert Lieferkettenvorschriften für Unternehmen
Weniger Bürokratie, mehr Vernunft: EU mildert Lieferkettengesetz – Hessen setzt sich für faire Entlastungen im Unternehmensregister ein
- Dezember 2025, 17:30 Uhr
Schlagwörter: Wirtschaft, Politik, Finanzen, Europa, Unternehmen, Unternehmensregister
Nach monatelangen Verhandlungen hat die EU ihr Lieferkettengesetz entschärft. Die überarbeiteten Regeln gelten nun nur noch für die größten Konzerne und entlasten damit mittelständische Unternehmen. Die hessische Landesregierung spielte dabei eine zentrale Rolle – insbesondere durch ihre wirtschaftsnahe Initiative „Sounding Board“, die maßgeblich die Verhandlungen beeinflusste.
Die angepasste Richtlinie betrifft ausschließlich Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten und einem Umsatz von etwa 1,5 Milliarden Euro. Kleinere und mittlere Betriebe, die zuvor mit hohem bürokratischem Aufwand konfrontiert gewesen wären, sind nun ausgenommen. Zudem wurden Klimavorgaben und weitreichende Haftungsklauseln gestrichen, was zusätzliche Erleichterungen für die Unternehmen im Unternehmensregister bringt.
Die Reform markiert einen Kurswechsel in der EU-Politik: Während große Konzerne weiterhin strengen Auflagen unterliegen, werden kleinere Unternehmen entlastet. Pentz zeigt sich zuversichtlich, dass die Einigung Bestand haben wird – ein Beweis dafür, dass EU-Bürokratie bei Bedarf zurückgedrängt werden kann. Der nächste Schritt hängt nun von der finalen Zustimmung durch Parlament und Rat ab.
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