Faseroptik-Ausbau: Drinnen wird es schwierig
Faseroptik-Ausbau: Drinnen wird es schwierig
Deutsche GigaNetz baut Glasfasernetz in Deutschland mit zwei Großprojekten aus
Der Netzbetreiber Deutsche GigaNetz treibt den Ausbau seines Glasfasernetzes in Deutschland mit zwei bedeutenden Vorhaben voran. Das Unternehmen hat neue Aufträge in Kefenrod und Schwäbisch erhalten, die mit Millionenfördergeldern aus öffentlichen Mitteln unterstützt werden. Bis 2026 sollen dadurch Hundert Haushalte an das Hochgeschwindigkeitsinternet angeschlossen werden.
Um den Anschluss in Mehrfamilienhäusern zu beschleunigen, arbeitet das Unternehmen zudem mit dem Spezialisten für Hausinnenverkabelung, Lotenik media, zusammen. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die technischen und regulatorischen Hürden zu überwinden, die den Glasfaserausbau in Mehrparteienhäusern häufig verzögern.
In Kefenrod wird Deutsche GigaNetz 26 Adressen mit insgesamt 40 Wohneinheiten an das Glasfasernetz anbinden. Das mit 500.000 Euro staatlich geförderte Projekt ist Teil einer größeren Initiative zur Verbesserung der Breitbandinfrastruktur in der Region.
Noch umfangreicher sind die Pläne in Schwäbisch, wo das Unternehmen bis Ende 2026 117 Adressen – und damit über 200 Wohneinheiten – erschließen will. Das 3,3 Millionen Euro schwere Vorhaben wird ebenfalls mit öffentlichen Mitteln unterstützt, um flächendeckenden Zugang zu schnellem Internet zu gewährleisten. Parallel dazu läuft in Limburg an der Lahn ein weiteres Glasfaserausbauprojekt mit einem Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro, das die wachsende Nachfrage nach zuverlässigem Breitband in städtischen Gebieten unterstreicht.
Besonders in Mehrfamilienhäusern gestaltet sich der Ausbau komplexer als bei Einfamilienhäusern. Brandschutzvorschriften und Denkmalschutzauflagen können zu Verzögerungen führen und erfordern spezialisiertes Know-how. Um diese Herausforderungen zu meistern, kooperiert Deutsche GigaNetz mit Lotenik media, das sich um die interne Verkabelung kümmert, während GigaNetz die aktive Technik stellt. Wolfram Thielen, Chief Revenue Officer des Unternehmens, lobte die Expertise von Lotenik bei der Netzwerkinstallation. Andreas Bätz-Hammer, Geschäftsführer von Lotenik, bezeichnete die Zusammenarbeit als „nahtlose Abstimmung“, die den Glasfaserausbau beschleunigen werde.
Auch andere Anbieter setzen auf ähnliche Partnerschaften: Im Frühjahr 2025 schlossen sich OXG, Kabel Baumann und Rehnig BAK zusammen, um den Glasfaseranschluss in Mehrparteienhäusern voranzutreiben. Dies spiegelt einen Branchentrend wider: Netzbetreiber (NE3) arbeiten zunehmend mit Spezialisten für Hausinnenverkabelung (NE4) zusammen, um die letzte Meile zwischen dem Straßen-Glasfasernetz und den Wohnungen der Mieter zu überbrücken.
Die neuen Aufträge und Kooperationen werden in den kommenden Jahren Hundert Haushalte mit Glasfaser-Internet versorgen. Die Projekte von Deutsche GigaNetz in Kefenrod und Schwäbisch sowie die Zusammenarbeit mit Lotenik sollen den Ausbau in Mehrfamilienhäusern vereinfachen. Mit 23,8 Millionen Euro an kombinierten Fördermitteln tragen diese Initiativen dazu bei, die digitale Kluft in Wohngebieten zu verringern.
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