Flughafenbetreiber Fraport setzt strengeres Klimaziel
Flughafenbetreiber Fraport setzt strengeres Klimaziel
Flughafenbetreiber Fraport setzt sich ehrgeizigere Klimaziele
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- März 2023, 08:24 Uhr
Stichworte: Klimawandel, Industrie, Umweltwissenschaften, Finanzen
Fraport, der Betreiber des Frankfurter Flughafens, verschärft seine Klimaschutzmaßnahmen mit strengeren Emissionszielen. Das Unternehmen strebt nun an, die CO₂-Emissionen seiner Bodenbetriebe am Hauptstandort bis 2030 auf 50.000 Tonnen zu reduzieren – eine deutlich stärkere Senkung als das bisherige Ziel von 75.000 Tonnen.
Bereits unter dem früheren Vorstandsvorsitzenden Stefan Schulte hatte Fraport Fortschritte bei der Verringerung der Emissionen erzielt. 2022 stießen die Bodenbetriebe rund 116.000 Tonnen CO₂ aus, ein Rückgang gegenüber über 300.000 Tonnen im Jahr 2001. Der neue Plan geht noch weiter: Bis 2045 soll der Frankfurter Flughafen sowie alle mehrheitlich kontrollierten Standorte vollständig klimaneutral werden.
Das Ziel für 2045 umfasst Fraports Beteiligungen in Lima, Burgas, Varna, Ljubljana, Fortaleza, Porto Alegre sowie 14 griechischen Flughäfen. Anders als bei manchen Klimastrategien setzt das Unternehmen dabei nicht auf Kompensationsmaßnahmen, sondern auf erneuerbare Energien und die Modernisierung der Gebäudetechnik.
Die aktualisierten Ziele markieren eine Beschleunigung der Emissionsreduktion im gesamten globalen Netzwerk von Fraport. Die Meilensteine für 2030 und 2045 gelten für alle mehrheitlich gehörenden Flughäfen, mit klarem Fokus auf direkte Einsparungen statt auf Ausgleichsmaßnahmen. Als Referenzwert für die Fortschrittsmessung dient das Emissionsniveau von 2022.
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