Frankfurts Euro-Denkmal gerettet: Wie EZB und Stadt das Wahrzeichen sichern
Erhaltung des Euro-Denkmals in Frankfurt gesichert - Frankfurts Euro-Denkmal gerettet: Wie EZB und Stadt das Wahrzeichen sichern
{"headline":"Erhaltung des Euro-Denkmals in Frankfurt gesichert","teaser":"Erhaltung des Euro-Denkmals in Frankfurt gesichert","kicker":"Erhaltung des Euro-Denkmals in Frankfurt gesichert","publication_date":"2025-12-08T12:19:45+00:00","keyword_names":"frankfurt, landmarks, ecb, europe, vandalism, frankfurt am main, tuv, artists, commune, landmarks, hessen, europe, industry, finance, banking-and-insurance, artificial-intelligence","article_body":"Erhalt der Frankfurter Euro-Plastik gesichert\n\nErhalt der Frankfurter Euro-Plastik gesichert\n\nErhalt der Frankfurter Euro-Plastik gesichert\n\n1. Dezember 2025, 12:19 Uhr\n\nDie riesige Euro-Plastik in Frankfurt – ein 14 Meter hohes Wahrzeichen am Willy-Brandt-Platz – bleibt eines der bekanntesten Symbole der Stadt. Doch die Unterhaltungskosten steigen seit Jahren: Reparaturen und Wartung verschlingen jährlich Zehntausende Euro. Nun soll ein neues Finanzierungskonzept die Zukunft des Denkmals sichern.\n\nDas blau-gelbe Euro-Zeichen, entworfen vom Künstler Ottmar Hörl und ursprünglich von Banken finanziert, wird seit seiner Aufstellung von der Stadt Frankfurt mitunterhalten. Es zieht Besucher und Fotografen aus aller Welt an und ist längst zur globalen Ikone geworden. Hörl gab kürzlich scherzhaft zu, er hätte damals besser Tantiemen ausgehandelt – "einen Euro pro Foto" hätte er so verdienen können.\n\nDoch der Erhalt des Kunstwerks ist teuer: Rund 50.000 Euro kostet die jährliche Instandhaltung, darunter Beleuchtung, Kontrollen, Reinigung und Reparaturen. Vandalismus verursacht zusätzlich jährliche Schäden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Selbst eine umfassende Sanierung im Jahr 2015 konnte langfristige Probleme nicht verhindern – 2024 waren erneut 30.000 Euro für schwerwiegende Mängel nötig.\n\nNun geht die Plastik vom Frankfurter Kultur Komitee in den Besitz der Europa-Union Frankfurt über. Laut einer neuen Vereinbarung steuert die Europäische Zentralbank (EZB) 20.000 Euro bei, die Stadt Frankfurt stockt den gemeinsamen Erhaltungsfonds um weitere 30.000 Euro auf. Künstler Hörl begrüßt die Lösung und führt den weltweiten Ruhm des Werks auf sein markantes, schlichtes Design zurück.\n\nMit der gemeinsamen Finanzierung durch EZB und Stadt ist die Zukunft der Euro-Plastik vorerst gesichert. Das Wahrzeichen wird weiterhin die Frankfurter Skyline prägen, während die Europa-Union Frankfurt künftig für Unterhalt und Erhalt verantwortlich zeichnet."
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