Frankfurts Europagarten bekommt einen umfangreichen Umbau für mehr Klimaresilienz
Frankfurts Europagarten bekommt einen umfangreichen Umbau für mehr Klimaresilienz
Der Europagarten in Frankfurt steht vor einem umfassenden Umbau, um seine Klimaresilienz zu stärken und frühere gärtnerische Mängel zu beheben. Die Stadt plant, die Sanierungsarbeiten bis Ende 2026 zu beginnen; die Maßnahmen sollen voraussichtlich bis 2029 andauern. Die derzeit mangelnde Anpassungsfähigkeit des Europagartens an den Klimawandel geht auf veraltete Planungen und Umsetzungsfehler zurück, die zu Bodenverdichtungen und Dürreschäden geführt haben. Um diese Probleme zu lösen, soll der Boden bis zu zwei Meter tief mit einer speziellen Bergbaumaschine ausgetauscht werden. Das Sanierungskonzept sieht zudem eine standortgerechtere Bepflanzung vor: Rund 35 neue, klimaresistente Baumarten und Präriepflanzen sollen angepflanzt werden. Die Anzahl der Bäume steigt damit von bisher 280 auf etwa 360. Der neu gestaltete "Europagarten 2.0" wird zudem mehr Erholungsmöglichkeiten bieten – darunter eine Holzterrasse mit Sonnensegel, Parkbänke und eine Miniatur-Waldlandschaft. Ziel der Stadt ist es, die Bodenfunktionen zu sichern und wiederherzustellen, die Biodiversität zu fördern sowie klimatolerante Baumarten zu pflanzen. Die Umgestaltung des Frankfurter Europagartens markiert einen wichtigen Schritt in der Anpassung an den Klimawandel und der Behebung gärtnerischer Defizite. Das Projekt, das bis Ende 2026 starten soll, wird nicht nur die Widerstandsfähigkeit des Gartens erhöhen, sondern auch zusätzliche Erholungsräume für Anwohner und Besucher schaffen.
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