Gericht blockiert Klage: Warum die einstweilige Verfügung zu spät kam
Gericht blockiert Klage: Warum die einstweilige Verfügung zu spät kam
Ein Rechtsstreit in der Fitnessbranche ist mit einem endgültigen Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main beendet worden. Im Mittelpunkt stand ein Kläger, der eine einstweilige Verfügung gegen die öffentliche Behauptung des Beklagten erstreiten wollte, sein Verhalten sei "kriminell". Das Gericht wies die Berufung zurück und begründete dies mit Verzögerungen, die die Dringlichkeit des Antrags untergruben.
Der Konflikt war entstanden, nachdem der Beklagte die Handlungen des Klägers in einem Webinar im Juli 2025 als "kriminell" bezeichnet hatte. Beide Parteien hatten zuvor in der Fitnessbranche zusammengearbeitet. Der Kläger reagierte mit einem Antrag auf einstweilige Verfügung, der jedoch im Eilverfahren abgewiesen wurde.
Das Urteil bestätigt, dass verfahrensbedingte Verzögerungen die Geltendmachung von Dringlichkeit in Eilanträgen unwirksam machen können. Mit der nun rechtskräftigen Entscheidung hat der Kläger keine weiteren rechtlichen Möglichkeiten mehr, gegen die Äußerungen des Beklagten vorzugehen. Der Fall unterstreicht die strengen Fristen, die in solchen Verfahren gelten.
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