Glamour-Gala für Obdachlose: Zwischen Eigenwerbung und echter Hilfe

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Eine Gruppe strahlender Menschen posiert vor der Kamera mit einem Sponsorenbanner im Hintergrund.Admin User

Glamour-Gala für Obdachlose: Zwischen Eigenwerbung und echter Hilfe

Glitzer, Glamour und Eigenwerbung

Teaser: Bei einer "Gala im Glanzlicht" verteilen Prominente Essen an Obdachlose – eine geschmacklos inszenierte Aktion, die trotzdem Gutes bewirkt.

Eine Wohltätigkeitsgala der besonderen Art fand in der Berliner Weihnachtszeit statt. Obdachlose Gäste wurden von Prominenten bedient, darunter eine Prinzessin und kleinere Bekanntheiten aus der Öffentlichkeit. Die Veranstaltung sollte Wärme, Gemeinschaft und ein Gefühl von Würde vermitteln – für Menschen, die es am nötigsten haben.

Die unter dem Titel "Glanz und Glamour für die Ärmsten der Armen" abgehaltende Veranstaltung wurde von Dieter Padar, einem ehemaligen "Mister Deutscher Sport", im Rahmen seiner Initiative "Padar Humanitas" organisiert. Zu den Gästen zählte Prinzessin Xenia Florence Gabriela Sophie Iris von Sachsen, die am Buffet mit aushalf. Die Veranstalter beschrieben ihre Teilnahme als "Geste des Respekts – ein Begegnen auf Augenhöhe".

Auch kleinere Prominente beteiligten sich, geschmückt mit blinkenden Weihnachtsbaum-Haarbändern, während sie Mahlzeiten verteilten. Der ehemalige regierende Bürgermeister Berlins, Michael Müller, war ebenfalls anwesend und erhielt Geschenke wie eine Erdbeertorte, Champagner und eine Einkaufstasche vom KaDeWe. Die obdachlosen Besucher erhielten dagegen praktische Dinge: Zahnpasta, Mützen, Socken und Kühltaschen von Amazon.

Trotz Kritik an der inszenierten und teils theatralischen Machart kam die Veranstaltung ihrem eigentlichen Zweck nach: Sie versorgte Menschen ohne Obdach mit Essen und lebensnotwendigen Utensilien. Wer genau hinter der Organisation steht – abgesehen von Padar –, bleibt unklar. Manche vermuten, der Name könnte satirische oder fiktive Züge tragen.

Die Gala bot Obdachlosen in der Weihnachtszeit konkrete Hilfe. Zwar gab es Diskussionen über die Art der Darstellung, doch am Ende wurden Mahlzeiten, Hygieneartikel und Winteraccessoires verteilt. Die Veranstalter betonten, ihr Ziel sei es gewesen, durch einen Abend der Zuwendung und Aufmerksamkeit Würde zurückzugeben.

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