Hassrede und Falschmeldungen erreichen 2025 alarmierende Rekordwerte in Deutschland
Statistik: Ein Drittel der Internetnutzer trifft auf Hassrede - Hassrede und Falschmeldungen erreichen 2025 alarmierende Rekordwerte in Deutschland
Hassrede und Falschmeldungen nehmen in Deutschlands digitalen Räumen dramatisch zu. Im ersten Quartal 2025 waren 34 Prozent der Internetnutzer zwischen 16 und 74 Jahren – etwa 19,6 Millionen Menschen – mit Online-Hassrede konfrontiert, ein Anstieg gegenüber 28 Prozent im Jahr 2023. Auch Falschmeldungen verbreiteten sich rasant: 54 Prozent gaben an, damit in Kontakt gekommen zu sein, gegenüber 48 Prozent zwei Jahre zuvor.
Die aktuellen Zahlen zeigen, dass politische oder gesellschaftliche Meinungen in den ersten Monaten 2025 in 85 Prozent der Fälle Hassrede auslösten. Bei 62 Prozent der Vorfälle spielte die ethnische Herkunft oder Rassismus eine Rolle, bei 54 Prozent die sexuelle Orientierung. Geschlechterbezogene Angriffe betrafen 39 Prozent, und in 25 Prozent der Fälle richteten sich die Attacken gegen Menschen mit Behinderungen. Religion oder Weltanschauung waren bei 52 Prozent der Vorfälle ein Faktor.
Die Daten unterstreichen die wachsende Herausforderung für die deutschen Online-Communities. Angesichts der rasanten Verbreitung von Hassrede und Falschmeldungen setzen Sportverbände, Nichtregierungsorganisationen und staatliche Stellen auf Unterstützung und Konsequenzen. Dazu gehören Meldestellen, rechtliche Beratung sowie Aufklärungskampagnen für die Öffentlichkeit.
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