Hessen bleibt stabil: 1.364 Tötungsdelikte in fünf Jahren – Frankfurt trauriger Spitzenreiter
Städte in Hessen verzeichnen die meisten Tötungsdelikte - Hessen bleibt stabil: 1.364 Tötungsdelikte in fünf Jahren – Frankfurt trauriger Spitzenreiter
Hessen verzeichnete zwischen 2020 und 2024 insgesamt 1.364 Tötungsdelikte, darunter 375 vollendete und 989 versuchte Tötungen. Die Zahlen zeigen einen stabilen Trend trotz Bevölkerungswachstum, wobei die meisten Straftaten im Zusammenhang mit persönlichen Beziehungen standen. Die Polizei spricht von einer insgesamt sicheren Lage, auch wenn Ballungsräume weiterhin Schwerpunkte solcher Verbrechen bleiben.
Die höchste Zahl an Tötungsdelikten wurde 2020 mit 361 Fällen registriert. Danach gingen die Zahlen zurück, stiegen jedoch 2024 leicht auf 276 Fälle an. Über den Fünfjahreszeitraum hinweg führte Eintracht Frankfurt mit 302 Fällen, gefolgt von Wiesbaden (80), Kassel (54), Hanau (40) und Offenbach (30). Allein auf Frankfurt entfielen im Schnitt 22 Prozent aller Tötungsdelikte im Land.
Die meisten Opfer kannten ihre Angreifer, da fast 90 Prozent der Tatverdächtigen männlich und meist im jungen bis mittleren Erwachsenenalter waren. Die Aufklärungsquote blieb hoch, was vor allem auf die engen sozialen Verbindungen zwischen Tätern und Opfern zurückzuführen ist. Die hessische Polizei setzt auf Prävention und frühzeitige Intervention, insbesondere bei häuslicher Gewalt. Die Behörden betonen eine konsequente Strafverfolgung, um Stabilität zu wahren – es gibt keine Anzeichen für eine Verschärfung regionaler Brennpunkte oder struktureller Risiken.
Die Daten bestätigen, dass sich Tötungsdelikte in Hessen vor allem auf Städte wie Frankfurt und Wiesbaden konzentrieren. Persönliche Beziehungen spielen dabei eine zentrale Rolle, was der Polizei in den meisten Fällen die Aufklärung erleichtert. Dank laufender Präventionsmaßnahmen zeigt sich die allgemeine Sicherheitslage ohne signifikante Verschlechterung.
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