Hessen schickt dringende Hilfsgüter in die Ukraine vor dem Winter

Admin User
2 Min.
Oberbild: eine Landschaft mit Gras, Bergen und Grün. Unterbild: Fahrzeuge auf einer Straße mit Feuer.Admin User

Hilfsgüter aus Hessen nach Ukraine noch vor Jahresende - Hessen schickt dringende Hilfsgüter in die Ukraine vor dem Winter

Hilfslieferungen aus Hessen für die Ukraine noch vor Jahresende

Hilfslieferungen aus Hessen für die Ukraine noch vor Jahresende

  1. Dezember 2025, 03:56 Uhr

Die Bevölkerung in Hessen hat ihre Unterstützung für die Ukraine im Jahr 2025 weiter ausgebaut. Allein in den ersten neun Monaten des Jahres wurden Spenden in Höhe von über 252,7 Millionen Euro gesammelt – ein Anstieg von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Hilfsorganisationen verzeichnen eine unvermindert hohe Hilfsbereitschaft, während die Ukraine den vierten Winter seit Beginn des russischen Angriffskriegs erlebt.

Zwei lokale Initiativen, die Ukrainehilfe Birstein & Brachttal im Main-Kinzig-Kreis und Frankfurt für die Ukraine, bereiten derzeit Lieferungen vor, die noch vor Weihnachten in der Ukraine eintreffen sollen. Die Transportgüter umfassen dringend benötigte Ausrüstung wie Feuerlöscher, Heizgeräte und Werkzeuge – Artikel, die angesichts des anhaltenden Kriegs und der sinkenden Temperaturen zu den vordringlichsten Bedarfen zählen.

Auch bundesweit sind zahlreiche Organisationen im Einsatz. Dazu gehören PDUM Partnerschaft Deutschland-Ukraine/Moldova e.V., Tierisch Gut Helfen sowie verschiedene Gliederungen des Kolpingwerks. Internationale Hilfsorganisationen wie UNHCR, UNICEF und das Deutsche Rote Kreuz koordinieren ihre Maßnahmen zudem mit Partnern wie UNDP, WHO und Save the Children, um weitere Unterstützung zu leisten.

Trotz des anhaltenden Krieges zeigt sich die hessische Bevölkerung weiterhin solidarisch. Die anhaltenden Spenden und Engagements unterstreichen den Willen, der Ukraine auch in diesem Winter beizustehen – einem weiteren harten Winter unter Kriegsbedingungen.

Die Hilfslieferungen aus Hessen sollen noch vor Jahresende in der Ukraine ankommen. Mit steigenden Spendeneinnahmen und dem Einsatz zahlreicher Organisationen zielt die Aktion darauf ab, akute Versorgungsengpässe zu lindern. Im Fokus steht dabei die Bereitstellung praktischer Hilfe, während die Temperaturen fallen und der Krieg andauert.

Neueste Nachrichten
Eine Hängebrücke spannt einen Fluss, flankiert von Zäunen, mit üppiger Vegetation, fernen Häusern und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.
Wirtschaft 2 Min.

Emerald Advisory verklagt Marshall Bridge Fund wegen ausstehender Forderungen

Ein ehemaliger Partner wird zum Gegner. Warum die Emerald Advisory jetzt juristisch gegen den Immobilienfonds Marshall Bridge vorgehen muss – und was auf dem Spiel steht.

Ein altes Aktienzertifikat der Société Générale de Crédit Mobilier, das gedruckten Text enthält, der die Dienstleistungen der Bank beschreibt.
Wirtschaft 1 Min.

Commerzbank-Chefin Orlopp lehnt Übernahme durch UniCredit kategorisch ab

Eine Fusion mit UniCredit? Nicht mit ihr. Bettina Orlopp setzt auf klare Kante – und vertraut stattdessen auf die Zahlen der Commerzbank. Doch was bedeutet das für Kunden und den Finanzstandort Deutschland?

Ein Mann im Anzug und Krawatte mit Brille spricht zu Reportern, umgeben von einer Gruppe von Menschen, mit einem Mikrofonständer vor ihm und einem beleuchteten Hintergrund mit einer Tafel, auf der Text steht.
Unterhaltung 2 Min.

Louis Klamroths konfrontativer Kurs bei hart aber fair polarisiert weiter

Sein Stil spaltet: Mal feiern Zuschauer Klamroths mutige Themen, mal scheitert er an der Kontrolle hitziger Runden. Doch warum reduziert der ARD die Folgen drastisch? Ein Blick hinter die Kulissen.

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines abgerissenen Gebäudes mit zerbrochenen Fenstern, Schutt, einer Collage aus zwei Bildern und darüberliegendem Text.
Allgemeine Nachrichten 2 Min.

Wiesbadens Walhalla-Halle wird für 70 Millionen Euro zum Kulturjuwel saniert

Ein Jahrhundertprojekt für Wiesbaden: Die Walhalla-Halle verliert ihre Anbauten der 1930er-Jahre und wird zum modernen Kulturort. Doch was kostet der historische Glanz wirklich? Bis 2030 soll aus dem Denkmal ein lebendiger Veranstaltungsort für Konzerte, Lesungen und Festivals werden – ohne seinen Charme von 1897 zu verlieren.

Ein Papier mit der Überschrift "Carnivals Parisiens par Louis Morin" in fetter Schrift, das farbenfrohe, detailreiche Entwürfe von Menschen in bunten Karnevalskostümen und Masken zeigt.
Unterhaltung 2 Min.

Mainzer Stadtrat erhält als Erster den Dummen August-Preis für karnevalistische Originalität

Ein linker Politiker als Clown geehrt? Die Auszeichnung zeigt, wie der Karneval mit Humor und Verletzlichkeit Brücken schlägt. Eine Tradition, die bis zu den Römern zurückreicht.

Eine Gruppe maskierter Menschen geht eine Straße entlang und hält ein Protestplakat, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfosten und einem Uhrenturm im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.
Kriminalität und Justiz 2 Min.

Hanau sechs Jahre nach dem rassistischen Massaker: Der unermüdliche Kampf um Gerechtigkeit

Emine Gürbüz verlor ihren Sohn im Massaker von Hanau. Sechs Jahre später fragt sie: Warum gibt es bis heute keine Gerechtigkeit? Ihr Kampf geht weiter – gegen Vergessen und strukturellen Rassismus.

Ein Plakat mit einem dünnen schwarzen Rand und fetter, schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, das "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für Reiche und große Unternehmen." lautet.
Allgemeine Nachrichten 2 Min.

Boris Rhein plant massive Steuersenkungen für Haushalte und Unternehmen in Hessen

Mehr Netto vom Brutto, günstigere Stromrechnungen – doch warum blockiert Rhein die Erbschaftsteuer-Reform? Seine Pläne könnten die Steuerpolitik in Deutschland verändern. Ein Überblick über Chancen und Streitpunkte.

Eine Hand hölt ein Schild mit der Aufschrift "Stoppen Sie den Kriminellen" mit einer Gruppe von Menschen im Hintergrund, die Fahnen halten, und Text auf einem Plakat, der die Verwendung von menschlichem Haar öffnet.
Unfälle 2 Min.

Fulda kämpft mit Vandalismus, Diebstahl und einem Großbrand innerhalb einer Woche

Von Hakenkreuzen bis zum Großbrand: Eine Woche der Zerstörung hält Fulda in Atem. Wer steckt hinter den Taten – und was kostet das die Stadt?