Hessens Ministerpräsident trifft Sternsinger im Kampf gegen Kinderarbeit

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Eine Gruppe von Kindern steht vor einem Mikrofon mit einem Schulchor-Banner im Hintergrund, die scheinbar singen.Admin User

Hessens Ministerpräsident trifft Sternsinger im Kampf gegen Kinderarbeit

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein empfing diese Woche eine Gruppe junger Aktivistinnen und Aktivisten in der Staatskanzlei. Die Besucher waren Sternsinger – Kinder und Jugendliche aus dem Bistum Limburg –, die sich für die Bekämpfung von Kinderarbeit einsetzen und dafür Aufklärungsarbeit leisten sowie Spenden sammeln. Ihr diesjähriger Kampagnenslogan lautet: "Zur Schule, nicht in die Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit". Bei dem Treffen bedankte sich Rhein bei den Sternsingern für ihr langjähriges Engagement zugunsten der Kinderrechte. Er betonte ihre wichtige Rolle im Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit und bezeichnete ihr Wirken als Beweis dafür, dass junge Menschen echten Wandel bewirken können. Die Gruppe überreichte ihm den traditionellen Haussegen "Christus mansionem benedicat", bevor der Ministerpräsident eine Spende für ihren guten Zweck übergab. Die von den Sternsingern gesammelten Gelder fließen in Projekte wie die Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (ARKTF)* in Jessore, Westbengalen. Die Organisation befreit Kinder aus gefährlicher Arbeit und ermöglicht ihnen stattdessen den Schulbesuch. Trotz internationaler Zusagen, Kinderarbeit bis 2025 abzuschaffen, schuften weltweit noch Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen. Die Tradition des Sternsingens, die ihren Ursprung im örtlichen Brauchtum des Dreikönigssingens hat, ist längst zu einer bundesweiten Bewegung geworden, die Gemeinden in Deutschland mit sozialen Gerechtigkeitskämpfen im Ausland verbindet. Rhein lobte die Kampagne dafür, dass sie diese Welten verbindet und dabei stets das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt stellt. Der Besuch der Sternsinger in der Staatskanzlei rückte das Thema Kinderarbeit erneut in den Fokus. Ihre Spendenaktionen kommen direkt Bildungsprogrammen in Bangladesch und anderen Ländern zugute. Angesichts der noch immer unverwirklichten internationalen Ziele bleiben Initiativen wie diese unverzichtbar, um benachteiligte Kinder zu schützen.

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