Hesses militärische Expansion: Städte passen sich an das Wachstum der Bundeswehr an
Verständnis für mehr Platz für die Bundeswehr an vielen Orten - Hesses militärische Expansion: Städte passen sich an das Wachstum der Bundeswehr an
Heimat- und Soldatentag in Stadtallendorf unterstreicht Verbundenheit mit der Bundeswehr Das jährliche Heimat- und Soldatentag-Fest in Stadtallendorf hat die enge Verbindung der Gemeinde zur Bundeswehr in den Mittelpunkt gerückt. Gleichzeitig befassen sich Kommunalpolitiker und Behörden in ganz Hessen mit der Aussetzung der zivilen Nutzung ehemaliger Militärliegenschaften. Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) betont die Notwendigkeit, die Bundeswehr auszubauen. Otmar Bonacker, Erster Stadtrat von Stadtallendorf, lobte das Fest als Zeichen der Wertschätzung für die Bundeswehr. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Streitkräfte sowohl personell als auch infrastrukturell gestärkt werden müssten. In Darmstadt erwarten Oberbürgermeister Hanno Benz und Planungsdezernent Michael Kolmer nach der Ankündigung der Bundeswehr detailliertere Prüfungen der betroffenen Immobilien. Die Aussetzung der zivilen Nutzung stößt in Hessen weitgehend auf Verständnis. Sandra Bischoff, Bürgermeisterin von Neuental, unterstützt die Entscheidung der Bundeswehr und verweist dabei auf die aktuelle geopolitische Lage, insbesondere den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. In Wetzlar bleiben Militärstandorte weiterhin im direkten Besitz der Bundeswehr, sodass die Stadt vorerst keine Auswirkungen spürt. Claus Kaminsky, Oberbürgermeister von Hanau, zeigt Verständnis für den Expansionsbedarf der Bundeswehr – selbst wenn dies bedeutet, dass eine ursprünglich für die zivile Nutzung vorgesehene ehemalige Militärfläche umgewidmet werden muss. Die Aussetzung der zivilen Nutzung ehemaliger Militärliegenschaften in Hessen wird von Kommunen und Behörden unterschiedlich bewertet. Innenminister Poseck (CDU) sieht im Ausbau der Bundeswehr eine zentrale Säule der nationalen Sicherheit. Während Städte wie Wetzlar kaum betroffen sind, akzeptieren andere wie Hanau die Notwendigkeit der militärischen Erweiterung.
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