Kleopatras faszinierende Welt kommt 2026 mit Hightech nach Hamburg

Moritz Müller
Moritz Müller
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Ein Büste eines ägyptischen Pharaos ist in einem Museum ausgestellt mit einer Texttafel, einer Gruppe von Menschen, einer Frau mit einer Tasche, einer Tür, einer Wand und einer Decke mit Lampen.Moritz Müller

Nach den Wikingern kommt nun Kleopatra nach Hamburg - Kleopatras faszinierende Welt kommt 2026 mit Hightech nach Hamburg

Eine bahnbrechende Ausstellung über Kleopatra eröffnet im nächsten Frühjahr in Hamburg

Unter dem schlichten Titel Kleopatra verspricht die Schau eine hochmoderne Reise in das Leben der letzten Pharaonin Ägyptens. Mit modernster Technik wird ihre Welt auf bisher unerlebte Weise zum Leben erweckt.

Die Ausstellung startet am 17. April 2026 in der Halle 7 im Hamburger Stadtteil Altona-Nord – einem Ort, der einst eine immersive Wikinger-Ausstellung beherbergte und nun zu einer 2.000 Quadratmeter großen Erkundung von Kleopatras Herrschaft umgestaltet wird. Besucher erwarten 360-Grad-Videoprojektionen, Virtual-Reality-Brillen und Hologramme, allerdings werden keine originalen Artefakte oder historischen Texte gezeigt.

Die Schau taucht ein in ihr politisches Genie, ihre legendären Beziehungen zu Julius Cäsar und Markus Antonius sowie den Prunk ihres Hofes. Gleichzeitig wird untersucht, wie ihre Schönheit und Intelligenz den Mythos um ihre Person bis heute prägen. Nach Hamburg zieht die Ausstellung weiter nach Madrid (17. April bis 17. Mai), bevor sie international auf Tour geht – darunter auch mit einem Halt in Ägypten.

Kleopatra regierte Ägypten mit scharfem Verstand und strategischem Geschick, bis sie mit nur 39 Jahren starb. Sie gebar drei Kinder, schmiedete mächtige Allianzen und wurde zu einer der einflussreichsten Frauen der Geschichte. Ihr Erbe wirkt bis heute nach und fasziniert die Welt.

Tickets für die Hamburger Ausstellung sind bereits erhältlich. Die Veranstaltung verbindet Technologie und Erzählkunst, um neue Facetten von Kleopatras außergewöhnlichem Leben zu enthüllen. Die Macher hoffen, damit frische Perspektiven auf eine Figur zu eröffnen, deren Legende seit über zweitausend Jahren fortlebt.