Kölns neuer OB will das wilde Nachtleben zähmen – ohne Partyverbot
Colognes Bürgermeister wird 'Ballermannisierung' seiner Stadt nicht erlauben - Kölns neuer OB will das wilde Nachtleben zähmen – ohne Partyverbot
Kölns neuer Oberbürgermeister Torsten Burmester hat sich vorgenommen, die lebendige Partyszene der Stadt in geordnete Bahnen zu lenken. Der SPD-Politiker trat sein Amt im September 2025 an und löste damit Henriette Reker ab, die auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte. Sein Ansatz zielt darauf ab, das berühmte Kölner Nachtleben mit strengeren Regeln in Einklang zu bringen, um die öffentliche Ordnung zu wahren.
Bevor Burmester Oberbürgermeister wurde, stand er an der Spitze des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Nun steht er vor einer ganz anderen Herausforderung: die Feierkultur in Köln unter Kontrolle zu halten. Veranstaltungen wie Silvester oder der Karneval ziehen regelmäßig riesige Menschenmengen an, die oft die Kapazitäten der Rettungskräfte überlasten.
Der Oberbürgermeister hat deutlich gemacht, dass die Stadt künftig konsequenter auf die Einhaltung neuer Vorschriften achten wird. Zwar schätzt er den Reiz des Kölner Nachtlebens, besteht aber darauf, dass sich alle an die lokalen Regeln halten. Seine Botschaft ist unmissverständlich: Besucher sollten sich nicht so verhalten, wie sie es zu Hause niemals tun würden.
Ziel ist es, die Feiern zu ermöglichen, ohne Sicherheit, Sauberkeit oder die Rücksicht auf Anwohner zu opfern. Burmester hat eine klare Grenze gezogen – Köln solle nicht zu einem zweiten "Ballermann" werden, jenem berüchtigten Partymeilen-Abschnitt auf Mallorca.
Die Stadt setzt gezielte Maßnahmen um, um diese Standards durchzusetzen. Burmesters Plan sieht vor, Kölns Ruf als lebendiges Reiseziel zu bewahren, ohne dass es zu übermäßigen Störungen kommt. Rettungskräfte und Anwohner werden genau beobachten, wie sich die Änderungen auswirken.
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