Krankenhaus Bad Arolsen schließt Notaufnahme und Intensivstation bis 2026

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Ein Rettungswagen steht vor einem Gebäude, rechts gehen Menschen vorbei, im Hintergrund sitzt eine Person auf einem Stuhl und an der linken Wand hängen Schilder und Plakate mit der Aufschrift "Ambulanzdienst in Hong Kong".Admin User

Notfallversorgung im Bad Arolser Krankenhaus wird eingestellt - Krankenhaus Bad Arolsen schließt Notaufnahme und Intensivstation bis 2026

Krankenhaus Bad Arolsen stellt Notaufnahme und Intensivstation bis Anfang 2026 ein

Die Schließung der Notfall- und Intensivmedizin im Krankenhaus Bad Arolsen ist für Anfang 2026 geplant. Der Beschluss folgt auf einen Rückgang der Patientenzahlen und anhaltenden Personalmangel. Die Maßnahme ist Teil einer bundesweiten Reform, die die Krankenhausversorgung effizienter gestalten und die Behandlungsqualität verbessern soll.

Die Einstellung des Betriebs gab Dr. Michael Knapp, Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen Holding, bekannt, zu der das Krankenhaus gehört. Als Hauptgründe nannte er die sinkende Zahl von Notfällen sowie den Mangel an Fachpersonal. Infolgedessen werden Rettungsdienste Patienten künftig nicht mehr nach Bad Arolsen bringen.

Statt der Notfallversorgung soll das Krankenhaus seine Angebote im Bereich der Altenmedizin ausbauen, darunter die Neurogeriatrie. Diese Neuausrichtung entspricht dem Ziel der bundesweiten Reform, die auf eine stärkere Spezialisierung im Gesundheitswesen setzt. Für die Bewohner des Landkreises Waldeck-Frankenberg bedeutet die Umstellung jedoch längere Anfahrtswege bei dringenden medizinischen Behandlungen. Kritik lässt nicht auf sich warten: Die Linke in Hessen warnte, die Schließung könnte in ländlichen Gebieten Menschenleben gefährden, da sich die Fahrzeiten zu den nächstgelegenen Krankenhäusern deutlich erhöhen werden.

Die Umstrukturierung im Krankenhaus Bad Arolsen steht beispielhaft für die größeren Reformbemühungen im deutschen Gesundheitssystem. Die Notfall- und Intensivversorgung wird bis zum ersten Quartal 2026 eingestellt, während die Altenpflege künftig im Mittelpunkt der Einrichtung stehen wird. Die Bewohner der Region müssen sich indes auf weitere Wege für lebenswichtige medizinische Behandlungen einstellen.

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