Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Warum die Wirtschaft vor der AfD warnt
IHW-Präsident fürchtet wirtschaftliche Folgen eines AfD-Wahlsiegs - Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Warum die Wirtschaft vor der AfD warnt
Die anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September sorgt unter Wirtschaftsexperten für Besorgnis. Reint Gropp, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), warnt, dass ein Sieg der als rechtsextrem eingestuften Alternative für Deutschland (AfD) der Wirtschaft der Region schaden könnte. Die Einordnung der Partei durch den Verfassungsschutz verschärft die Unsicherheit zusätzlich.
Gropp verweist auf Studien, die zeigen, dass Volkswirtschaften unter populistischer Führung oft schlechter abschneiden als andere. Er betont, dass Sachsen-Anhalt dringend zukunftsorientierte Lösungen braucht, um den demografischen Wandel zu bewältigen und Fachkräfte zu gewinnen – Anstrengungen, die unter einer AfD-Regierung ins Stocken geraten könnten.
Ein Wahlsieg der Partei könnte zudem Investitionen nicht nur im Land selbst, sondern in ganz Deutschland abschrecken. Internationale Fachkräfte könnten das Land als weniger attraktiv wahrnehmen, was es für Unternehmen und Forschungseinrichtungen schwieriger macht, Talente zu rekrutieren. Selbst das IWH könnte Probleme bekommen, Personal aus dem Ausland anzuwerben – einige Mitarbeiter könnten sogar ins Ausland abwandern.
Der Aufstieg der AfD fällt in eine Zeit, in der Sachsen-Anhalt mit langjährigen Herausforderungen kämpft, darunter eine alternde Bevölkerung und Fachkräftemangel. Gropp warnt, dass sich diese Probleme ohne stabile, weitsichtige Politik weiter verschärfen könnten.
Das Wahlergebnis wird die wirtschaftliche Zukunft Sachsen-Anhalts mitbestimmen. Eine politische Wende könnte sich auf Investitionen, die Gewinnung von Fachkräften und die allgemeine Attraktivität des Standorts für Unternehmen auswirken. Das IWH und andere Institutionen beobachten die Entwicklung gespannt, während die Wähler sich auf die Stimmabgabe vorbereiten.
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